Anzeige
Anzeige
Franki Chamaki 1 K6 Iqs Qbiz I Unsplash
Selbstfahrende Autos, Virtuelle Realität, 5G: Ein Überblick über die großen Tech-Trends im kommenden Jahr 2020 (Bild: Unsplash)
Tech Technologien Trends

Ausblick 2020: Das sind die wichtigsten Technologien und Menschen der Netzwelt

Selbstfahrende Autos, Virtuelle Realität, 5G: Ein Überblick über die großen Tech-Trends im kommenden Jahr 2020.

Anzeige
Anzeige

SELBSTFAHRENDE AUTOS: 2020 ist das Jahr, für das einst Roboterwagen im Straßenverkehr in Aussicht gestellt wurden. Doch die Entwickler mussten inzwischen eingestehen, dass es deutlich länger dauern wird. Die Schwierigkeit besteht immer noch vor allem darin, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer richtig vorherzusagen. Bisher ist die Google-Schwesterfirma Waymo der einzige Player, der einen Robotaxi-Service in größerem Maßstab testet. Das kommende Jahr wird zeigen, ob weitere Konkurrenten soweit sind - oder ob die von Experten erwartete Auslese weniger erfolgreicher Anbieter losgeht.

VIRTUELLE REALITÄT: Die Technik, bei der Nutzer mit einer Spezialbrille auf dem Kopf komplett in virtuelle Welten eintauchen, blieb bisher trotz Milliarden-Investitionen ein Nischenmarkt. Ändert sich das schließlich 2020? Vor allem die Facebook-Firma Oculus stellte die Weichen dafür mit ihrem Modell Quest, das ein hochwertiges VR-Erlebnis ohne Kabel und Anschluss an einen teuren PC bieten kann. Im kommenden Jahr will Oculus den nächsten Schritt machen, mit der Erkennung von Handgesten zur Steuerung statt der bisher üblichen Controller.

5G: Die Frequenzen für den superschnellen Datenfunk sind verteilt, erste Netze laufen - das kommenden Jahr könnte das erste mit 5G auf breiter Front werden. Der Chipkonzern Qualcomm, dessen Technik in den weitaus meisten Smartphones steckt, rechnet mit dem Absatz von bis zu 225 Millionen 5G-Modems. Eine spannende Frage ist auch, ob wie erwartet zunächst die Industrie oder am Ende doch die Verbraucher schneller auf 5G einschwenken werden. Zugleich dürfte auch in Deutschland der Streit darüber weitergehen, ob der chinesische Ausrüster Huawei am Ausbau der 5G-Netze teilnehmen darf.

Anzeige

AMBIENT COMPUTING: Die Idee ist nicht neu - die Interaktion mit Computern verteilt sich auf viele Geräte, die einen Nutzer ständig Umgeben. Doch jetzt, mit der Verbreitung von Sprachassistenten und der Miniaturisierung von Computertechnik wird die Vision des «Ambient Computing» schließlich greifbar. Amazon stellte jüngst als experimentelle Geräte einen Ring und eine Brille mit Alexa-Assistentin vor. Bei Apple sind einige Funktionen, auf die man üblicherweise über das iPhone zugreift, auf die Computer-Uhr Apple Watch und die drahtlosen AirPods-Ohrhörer verteilt.

AR: Unter anderem Apple schwört auf die Technologie der sogenannten erweiterten Realität (Augmented Reality), bei der virtuelle Inhalte auf dem Display in reale Umgebungen integriert werden. Der iPhone-Konzern will mit der Plattform ARKit App-Entwicklern die Möglichkeit geben, die Technik ohne viel Aufwand in ihre Apps zu integrieren. Zunächst geht es um Spiele sowie Anwendungen zum Lernen oder für den Beruf. Apple arbeitet aber laut Medienberichten - genauso wie andere Anbieter - auch an einer entsprechenden Spezial-Brille. Der Spiele-Anbieter Niantic, der unter anderem hinter dem populären Game «Pokémon Go» steckt, stellt sich bereits auf eine Zukunft mit AR-Brillen ein.

Lucrezia Carnelos Imuwe P1Yqs Unsplash
Augmented Reality als digitaler Innovationstreiber (Symbolbild: Unsplash)

Wichtige Menschen der Netzwelt für 2020

MARGRETHE VESTAGER: Als EU-Wettbewerbskommissarin galt die dänische Politikerin bereits als die härteste Aufseherin für amerikanische Tech-Riesen, die bereits allein gegen Google Strafen von mehr als acht Milliarden Dollar verhängte. In der neuen Kommission ist Margrethe Vestager nun zusätzlich als «exekutive Vizepräsidentin» für Digitales insgesamt verantwortlich. Die 51-Jährige bekommt damit einen bisher beispiellosen Einfluss auf den Kurs Europas bei der Digitalisierung. Sie will unter anderem für fairere Spielregeln in der Tech-Industrie sorgen.

JULIAN ASSANGE: Der Wikileaks-Gründer tauschte in diesem Jahr den kleinen Raum in der Londoner Botschaft Ecuadors gegen eine Zelle in einem britischen Gefängnis ein, nachdem das lateinamerikanische Land ihm kein Asyl mehr gewähren wollte. 2020 könnte sich das weitere Schicksal von Julian Assange entscheiden. Die USA fordern seine Auslieferung. Dabei werfen US-Ankläger dem 48-Jährigen nicht die Veröffentlichung geheimer Informationen bei der Enthüllungs-Plattform vor, sondern dass er dabei geholfen diese illegal zu erlangen. Ermittlung in Schweden wegen eines Vergewaltigungs-Vorwurfs gegen Assange wurden unterdessen inzwischen eingestellt.

MARK ZUCKERBERG: Der Facebook-Chef ist Kritik eigentlich gewohnt - doch der Druck auf das weltgrößte Online-Netzwerk hat in den vergangenen Monaten eine neue Eben erreicht. US-Wettbewerbshüter leiteten Ermittlungen ein, der Plan für die Digitalwährung Libra stieß auf massiven Gegenwind von Regulierern und Politikern. Aktuell muss der 35-Jährige zudem die Position verteidigen, dass auch nachweislich falsche Äußerungen von Politikern auf der Plattform bleiben sollten. Das Jahr 2020 mit der US-Präsidentenwahl könnte entscheidend für die Zukunft von Facebook und Mark Zuckerberg werden. Das Werbegeschäft des Online-Netzwerks läuft unterdessen blendend.

ELON MUSK: 2018 schien der Tesla-Chef noch auf dem absteigenden Ast zu sein - allein schon das Chaos um seine Idee, den Elektroautobauer von der Börse zu nehmen, ließ Anleger zweifeln. Doch dieses Jahr lief es wieder ganz gut für Elon Musk: Tesla baut seinen Hoffnungsträger Model 3 inzwischen in stabilen Stückzahlen und präsentierte den Kompakt-SUV Model Y und einen Pick-Up. 2020 muss der Tesla-Chef allerdings schließlich beweisen, dass er ein neues Modell auch ohne großes Drama in die Produktion bringen kann: Das Model Y und der Elektro-Sattelschlepper sollen auf den Markt kommen.

Lead Reps Ctab 1200X1080
LEAD Reports

Weiterbilden zahlt sich aus! Finde endlich heraus, wie du die ganze Power von Google mit SEO, SEM und Analytics richtig ausschöpfen kannst! Die LEAD Reports sind deine How-to-Guides zum Downloaden. Für je 99 Euro holst du dir dein Basiswissen rund um Suchmaschinenmarketing und Web Analytics direkt auf dein Device!

Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote
Anzeige