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Vr Vw
VW bildet Mitarbeiter mit Hilfe eines VR-Programms aus (Bild: Youtube)
Special Mobile VR

Arbeiten im virtuellen Raum

Die nächsten großen Impulse für die VR-Technologie kommen nicht aus der Spieleindustrie, sondern aus dem E-Learning und der Ausbildung. Das glaubt jedenfalls Rikard Steiber von HTC Vive. Das Unternehmen zeigt auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Anwendungsfelder seiner High-Tech-Datenbrillen.

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Volkswagen nutzt die HTC Vive etwa für die globale Ausbildung seiner Mitarbeiter. Gemeinsam mit dem Münchner Start-up Innoactive entwickelte der Autobauer eine Skoda-Werkhalle in Polen als virtuelle Umgebung. Jeder Mitarbeiter kann, egal wo er sich aktuell befindet, mit Hilfe der Datenbrille die nötigen Arbeitsschritte dort erlernen.  

Die französische Firma SimforHealth zeigt in Barcelona eine virtuelle Anwendung, mit der angehende Ärzte eine Operation am offenen Herzen erproben können - völlig gefahrlos für die Patienten. Aber auch spektakuläre Erfahrungen demonstriert HTC mit seiner neusten Datenbrille Vive Pro. In einer historischen Ballon-Kabine entführt etwa die Firma JanimationVR den Nutzer auf eine Ballon-Fahrt über den Grand Canyon. Während der Blick durch die Datenbrille durch aufregende Schluchten schweift, bietet die Kabine ein echtes haptisches Erlebnis aus Korb, Metall und Leder. Die Kabine inklusive VR-Rundfahrt bietet das Unternehmen für Events an.  

HTC hatte sein neues Topmodelle Vive Pro bereits auf der CES in Las Vegas im Januar vorgestellt. Wann das Gerät auf den Markt kommen soll, steht bislang noch nicht fest. Auch einen Preis nannte HTC in Barcelona nicht. Die Datenbrille hat eine weiter verbesserte Auflösung und lässt sich leichter auf dem Kopf tragen. HTC konkurriert mit seinen Premium-Brillen mit dem zu Facebook gehörenden Entwickler Oculus. 

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Das Beratungshaus Deloitte sieht für virtuelle Realität immer noch einen potenziellen Massenmarkt. Bislang waren hochwertige Datenbrillen jedoch vergleichsweise teuer. Microsoft hatte zuletzt mit Hardware-Partnern wie Acer, HP und Dell VR-Brillen auf Basis von Windows 10 in den Markt gebracht, die es ab rund 300 Euro gibt. Samsung setzt dagegen mit seiner Datenbrille (rund 100 Euro) auf das eigene Smartphone als Datenlieferant.

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