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Apple Home Pod Availability Applemusic 012318
Fotos: Apple
Apple Smarthome Sprachassistenten

Apple HomePod: kein Vergleich zur Konkurrenz

Experten konnten es kaum erwarten, erste Vergleiche zwischen Amazons, Googles und jetzt endlich Apples Home-Assistenten zu ziehen. Mit dem Verkaufsstart kommt die Ernüchterung: Apple möchte vorerst ganz andere Bedürfnisse befriedigen.

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Apple hat am Freitag seinen vernetzten Lautsprecher HomePod in den Handel gebracht und steigt damit in einen bisher von Amazon und Google besetzten Markt ein. Ähnlich wie bei der Konkurrenz kann der HomePod Musik abspielen und auf Sprachbefehle reagieren. Apple will bei den Nutzern allerdings mit einer besseren Sound-Qualität als bei den Rivalen punkten. Zugleich kann Apples Assistenzsoftware Siri auf dem Gerät zum Start weniger als Amazons Alexa in den Echo-Lautsprechern und der Google Assistant in den Home-Geräten des Internet-Konzerns. Unterdessen ist der Preis mit 350 US-Dollar (rund 285 Euro) deutlich höher als bei den meisten Konkurrenz-Lautsprechern.

Als erste konnten am Freitag Kunden in Australien den HomePod ausprobieren, er kommt zum Debüt auch in Großbritannien und den USA auf den Markt. Der Start in Deutschland und Frankreich ist ohne konkreteren Termin für Frühjahr angekündigt.

Apple Home Pod Availability Interior Placement 012218

Apple hatte den HomePod erstmals im Juni vorgestellt und wollte ihn ursprünglich noch bis Ende vergangenen Jahres herausbringen. Der Konzern konnte den Zeitplan jedoch nicht halten. Laut Medienberichten brauchte die Software länger - und an ihr wird weitergearbeitet. So ist zum Start die angekündigte Möglichkeit, zwei HomePods zu einem Paar zusammenzuschalten, noch nicht vorhanden. Und auch die Software AirPlay 2, mit der mehrere Lautsprecher in verschiedenen Räumen besser gesteuert werden können, ist noch nicht fertig. Die Funktionen sollen per Software-Update nachgereicht werden.

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Amazon hatte den Markt für vernetzte Lautsprecher mit sprechenden Assistenten an Bord seit dem Start des ersten Echo-Modells Ende 2014 praktisch im Alleingang etabliert, Google folgte 2016 mit seinem Home-Gerät. Beide Unternehmen bauten inzwischen das Sortiment mit verschiedenen Modellen aus und versuchen zudem, ihre Assistenzsoftware in alle möglichen Geräte anderer Anbieter zu bringen, vom Kühlschrank bis zum Rauchmelder.

Apple arbeitete an dem HomePod bereits seit sechs Jahren und betont, dass es zuallererst ein Gerät für hochwertige Musik-Wiedergabe sein soll. Die HomePod-Software soll den Klang automatisch an die Akustik des Raums anpassen. In dem zylindrischen Lautsprecher steckt ein Ring aus sieben Hochtönern, die für einen räumlichen Sound zuständig sind.

Apple Home Pod Availability Internal Parts 012218

Die Konkurrenz-Plattformen versuchen gerade auch, bei der Tonqualität nachzulegen. Amazons Assistentin Alexa findet sich jetzt auch in einem Modell des Lautsprecher-Spezialisten Sonos. Google brachte den Lautsprecher Home Max heraus, der mit 399 US-Dollar (325 Euro) noch teurer ist. 

Google kauft Smarthome-Spezialist Nest

Speziell Google steuert aggressiv die Marktmacht im Smarthome-Bereich an. Spezialist Nest, ehemals eine Schwesterfirma von Google unter dem Alphabet-Dach, wird in einem konzerninternen Umbau wieder ein Teil von Google. Nest verkauft vernetzte Thermostate und Sicherheitskameras, Google baute zuletzt sein eigenes Gerätegeschäft mit Smartphones und Google Home aus. 

Als Teil von Google soll Nest mit der restlichen Hardware und dem Google-Assistant zusammengeführt werden. Co-Gründer von Nest ist  Tony Fadell, ehemals Apple-Manager, der einst eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der ersten iPod-Player spielte. Google kaufte die Firma vor vier Jahren für 3,2 Milliarden US-Dollar (rund 2,6 Milliarden Euro). Damals war zugesichert worden, dass Nest-Nutzerdaten separat von Google bleiben sollen. 

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