Anzeige
Anzeige
iOS 13 Apple Arcade App

Apple Arcade: Das sind die größten Highlights der neuen Spiele-Flatrate

Mit dem Start von iOS 13 ist jetzt auch Apple Arcade verfügbar. LEAD erklärt Apples neue Spiele-Flatrate: Einrichtung, Preis-Leistung und die besten Spiele.

Apple Arcade: Die Games lassen sich auf allen Apple-Gerätekategorien spielen (Foto: Apple)
Anzeige
Anzeige

Lasst die Spiele beginnen! Seit dem 19. September ist Apple Arcade, die neue Flatrate für mobiles Gaming, offiziell gestartet.

Netflix, Amazon Prime, Spotify, Sky, GEZ und vieles mehr – Monat für Monat summieren sich bereits die Abo-Kosten auf unserem Konto. Und jetzt steht mit Apple Arcade noch ein neues Abo bereit. Das Angebot klingt, gerade für Gamer, verlockend: Unbegrenztes Spielen für eine monatliche Gebühr – aber lohnt sich Apple Arcade wirklich?

LEAD hat die Spiele-Flatrate aus Cupertino schon ausführlich getestet. Einrichtung, Angebot, Preis-Leistung – der große Guide zu Apple Arcade verschafft dir einen umfassenden Überblick über den neuen Game-Streaming-Dienst.

Was genau ist Apple Arcade eigentlich?

In Apple Arcade versammelt Apple über 100 exklusive neue Games bekannter und unabhängiger Entwickler. Der Dienst ist gegen eine monatliche Abo-Gebühr buchbar. Die Spiele sind online und offline unbegrenzt und jederzeit verfügbar, allesamt werbefrei und sie beinhalten auch keinerlei In-App-Käufe.

Wie hoch sind die Kosten?

Für Arcade veranschlagt Apple alle vier Wochen 4,99 Euro. Im ersten Monat kann die Gaming-Flatrate kostenlos ausprobiert werden. Gefällt dir der Dienst, verlängert sich das Abo um jeweils einen weiteren Monat. Bei Nichtgefallen kann der Dienst vor Ablauf des Testmonats gekündigt werden. Weitere Kosten fallen dann nicht an. Wird das Abo gekündigt, kann keines der Game mehr gezockt werden.

Anzeige
Apple Apple Arcade Launches On App Store Sept 19 091619
Schon in Kürze werden in Apple Arcade über 100 Games mobil spielbar sein (Foto: Apple)

Auf welchen Geräten kann ich spielen?

Apple Arcade kann nur auf Apple-Geräten gezockt werden: Das sind iPhone, iPad, Mac und Apple TV. Zwischen den Geräten kannst du switchen. So ist es zum Beispiel möglich, unterwegs auf einem iPhone ein Game zu beginnen und es daheim auf dem Mac oder iPad nahtlos weiterzuspielen.

Als Android- oder PC-User hast du keine Option, Apple Arcade zu buchen.

Wer kann spielen?

Das Preis von 4,99 Euro pro Monat gilt für bis zu fünf Familienmitglieder.

Wie richte ich Apple Arcade ein?

Auf iPhone und iPad findet sich Apple Arcade in der App-Store-App in der unteren Menüleiste als eigener Unterpunkt. Ein Klick darauf führt zur Startseite von Apple Arcade. Für das iPad und Apple TV hat Apple den Starttermin vom 30. auf den 24. September vorgezogen. Auf dem iPhone ist Apple Arcade unter iOS 13 ab sofort verfügbar. Auf dem Mac erscheint Arcade mit dem Release von macOS Catalina. Der genaue Veröffentlichungstermin für Catalina steht noch nicht fest, er wird aber in den nächsten Tagen erfolgen.

Apple Apple Arcade Ballistic Baseball 091019
Bei Ballistic Baseball kommen Fans von Sportspielen auf ihre Kosten (Foto: Apple)

Stehen zum Start bereits alle rund 100 Spiele zur Verfügung?

Nein, aber das Angebot wird nahezu täglich weiter ausgebaut. Derzeit stehen etwa zwei Drittel der über 100 versprochenen Titel bereit.

Bleibt es bei den rund 100 Titeln?

Nein! Apple arbeitet kontiunierlich mit Entwicklern zusammen, um die Spiele-Bibliothek auszubauen. Solltest du also wirklich mal alle verfügbaren Titeln ausgiebig gezockt haben, droht keine Langeweile für die folgenden Monate.

Kann Apple Arcade Kinder süchtig machen?

Nicht, wenn Eltern die richtigen Einstellungen für Apple Arcade treffen. Apple bietet einerseits eine Kindersicherung an, mit der sich das Zock-Verhalten der Kids einschränken lässt. Andererseits ist Apple Arcade kompatibel mit dem Feature „Bildschirmzeit“. Hier siehst du immer, wie lange du schon gespielt hast und wann es mal wieder Zeit ist, das Gerät beiseite zu legen.

Apple Apple Arcade Family Devices 091019
Spiele bei Apple Arcade lassen sich nahtlos auf anderen Geräten fortsetzen (Foto: Apple)

Wie fällt der LEAD-Ersteindruck aus?

Für Nutzer der iOS 13 Beta hatte Apple den Arcade-Dienst bereits etwas früher freigeschaltet. LEAD konnte daher Arcade daher bereits ausführlich zocken.

Schon das Start-Angebot ist beachtlich. Apple baut den Arcade-Store so übersichtlich auf, wie Nutzer es aus dem Original-App-Store gewohnt sind. Einzelne Spiele werden größer herausgehoben, die Suche nach Kategorien wie „Abenteuer“, „Für Neulinge“, „Multiplayer“ oder „Hier wird es wild“ erleichtert das Auffinden eigener Favoriten. Unter „Wir sind da, um zu helfen“ bietet Arcade Gaming-Tipps und Tricks zu ausgewählten Spielen.

Auffällig: Es handelt sich durch die Bank um die neue extra für Arcade entwickelte exklusive Games oder Sequels bereits bewährter Spiele (so wird etwa „Impossible Road“ zu „Super Impossible Road“), die so nicht bei anderen Anbietern erhältlich sind.

Trotzdem ist „neu“ nicht immer wirklich neu: Apple Arcade bedient vor allem klassische Genres wie Rollenspiele, Adventures, Action oder Puzzle. Manch ein neues Spiel erinnert denn auch an andere bereits gezockte Games. Motto: „Das kenne ich doch so oder so ähnlich schon aus anderen Spielen.“ Aber klar ist auch: Apple kann keine gänzlich neuen Genres aus dem Boden stampfen.

Obwohl Arcade mit iOS 13 gerade erst gestartet ist, laufen System und Spiele bereits flüssig. In meinen Tests gab es bisher nicht einen einzigen Absturz innerhalb eines Games – beachtlich zu diesem Zeitpunkt.

Noch verbesserungswürdig: Unter „Alle Spiele“ gibt es die Komplett-Übersicht aller verfügbaren Games, hier fehlt bisher leider die alphabetische Auflistung. Sortiert wird hier nur nach Erscheinungsmonat. Los geht es oben mit V wie „Various Daylife“, dahinter folgt aktuell S wie „Shinsekai into the depths“, wiederum gefolgt von M wie Mutazione. Etwas wirr. Aber das wird sicher noch. Immerhin: Die Einbindung teils aufwändiger Videos erleichtert das Auffinden von Games, die nach deinem eigenen Geschmack sind.

Apple Apple Arcade Patterned Gameplay 1 091619
In Patterned kommen Puzzle-Fans voll auf ihre Kosten (Foto: Apple)

Wenn ich nicht alles durchprobieren will: Welche Spiele lohnen sich zum Anfang am meisten?

Rayman Mini: Ubisoft hat Rayman auf die Größe einer Ameise verkleinert. Die Game-Mechanik ist die vom Original bekannte: Du nutzt Insekten, Pilze und Pflanzen, um auf der Jagd nach dem Highscore so schnell wie möglich durch die quietschbunte Welt zu laufen.

PAC-MAN PARTY ROYALE: Bandai Namco steuert echtes Arcade-Feeling samt Vier-Spieler-Battlemodus bei. Hier gewinnt nur der letzte PAC-MAN.

ChuChu Rocket! Universe von SEGA: Endlich ein Sequel zum Dreamcast-Puzzle ChuChu Rocket! Ein Katz- und Mausspiel mit rund 100 3D-Rätseln, Bosskämpfen und Schnellspielen für bis zu vier Gamer.

Sonic Racing von SEGA: Das Follow-up zum Konsolen-Hit Team Sonic Racing punktet mit AI-Steuerung auf 15 Strecken in 5 Zonen mit 15-Mann-starken Teams und vielen Power-Ups sowie täglichen Belohnungen.

Hexaflip: Ein grafisch wenig anspruchvolles, aber süchtig machendes Puzzle, in dem Reaktionsschnelligkeit und Kombinationsgabe gefragt ist.

Oceanhorn 2: Die Fortsetzung des bildgewaltigen ersten Teils von Oceanhorn ist nur auf Apple Arcade spielbar. Ein Adventure-Highlight mit opulenten Grafiken und stundenlangem Spielspaß.

EarthNight: Drachen haben die Erde übernommen. Zwei junge Studenten, Stanley und Sidney, müssen retten, was noch möglich ist. Das handgezeichnete Spiel kommt mit Extra-Retro-Soundtrack.

Projection: First Light: Ein mythologisches Abenteuer, das Greta (nein, nicht DIE Greta) aus der Schattenpuppenwelt in die Realität führt – dank legendärer Helden aus alten Kulturen.

Beyond a Steel Sky: Noch ein exklusives Sequel, diesmal von Revolution Software, angesiedelt in der dystopischen Union City. Deine Aufgabe: Das KI-System hacken!

LEGO Brawls: In dem neuen Multiplayer-Game aus dem LEGO-Universum steuerst du deine eigenen Figuren und Maschinen. Mit Teambuilding holst du dir den Sieg.

Ist Apple Arcade eigentlich konkurrenzlos?

Google schlälft auch nicht und wird im November „Stadia“ starten. Unterschied: Die Cloud-Gamingplattform ist nicht lokal auf deinen Geräten beheimatet, sie wird auf Googles Servern gehostet und in Chrome gespielt. Gamer streamen die Spiele und erhalten allein die Nutzungsrechte. Nur einzelne Spiele sind kostenlos. Die meisten müssen zum Vollpreis erworben werden. Die Founder’s Edition (129 Euro mit Controller und Chromecast) ist bereits ausverkauft.

Lead 4 Cta Mock Up 1200X1200 Cover

Das neue LEAD Bookazine Nr. 3 ist da! Diesmal zeigen wir dir, wie du deine Brand richtig boostest! Wir haben 5 Strategien, wie du deine Marke stärkst und erlebbar machst. Brand Trust schaffen, digital denken, Kooperationen ausbauen, Leader für Millennials etablieren und Brand Design neu erfinden – Hol dir jetzt deine LEAD!

Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote
Anzeige