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Android Smartphone Software

Das kann die nächste Version von Android Q

Google stellte die neue Version des meistbenutzten Smartphone-Betriebssystems Android vor. Demnach wird Android Q faltbare Smartphones unterstützen und mehr zum Datenschutz der Nutzer beitragen.

Die nächste Version von Android Q soll faltbare Smartphones unterstützen (Bild: Pixabay)
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Die neue Version des meistbenutzten Smartphone-Betriebssystems richtet sich ganz nach den mobilen Innovationen im Jahr 2019 - mit den neuen Technologien von 5G bis hin zu Edge-to-Edge-Displays und klappbaren Bildschirmen. Das kündigte Google in einem Blogeintrag zur Vorstellung der ersten Beta-Version von Android Q an.

Android möchte Smartphone-Usern helfen, die neuesten Innovationen zu nutzen. Gleichzeitig soll die Sicherheit und der Datenschutz der Nutzer immer oberste Priorität haben. Dafür gibt es neben Google Play Protect und Laufzeitberechtigungen bei Android Q eine Reihe zusätzlicher Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen für Benutzer sowie Erweiterungen für faltbare Smartphones, neue Kamerafunktionen, NNAPI-Erweiterungen, schnellerer App-Start und mehr.

Android setzt auf mehr Datenschutz

Android hat bereits zahlreiche Funktionen, um die Privatsphäre der Benutzer zu schützen, zum Beispiel: Eine dateibasierte Verschlüsselung, Betriebssystemsteuerelemente, die vor dem Zugriff auf sensible Ressourcen die Berechtigung von Apps erfordern, die Sperrfunktion des Kamera- und Mikrofon-Hintergrunds, Sperrmodus, verschlüsselte Sicherungen, Google Play Protect (über 50 Milliarden Apps werden täglich gescannt, um potenziell schädliche Apps zu identifizieren und zu entfernen).

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In Android Q wurden weitere Verbesserungen zum Datenschutz vorgenommen, die Google in dem sogenannten Projekt Project Strobe zusammenfasst.

Smartphone-User haben künftig mit Android Q mehr Kontrolle über Apps. Die neue Version steuert den Zugriff auf freigegebene Dateien. Benutzer können den Zugriff von Apps auf die Fotos und Videos oder die Audio-Sammlungen über neue Laufzeitberechtigungen steuern. Der Benutzer kann selber entscheiden, auf welche Download-Dateien die einzelnen Apps zugreifen können.

Viele Menschen haben sich bei Google beschwert, dass ab und an Apps unerwartet in den Vordergrund springen. Um diese Störungen zu vermeiden, verhindert Android Q, dass Apps im Hintergrund eine Aktivität starten. Wenn sich eine App im Hintergrund befindet, aber zum Beispiel für eingehende Anrufe oder Alarme eine schnelle Reaktion des Nutzers erfordert, kann man künftig "Benachrichtigungen mit hoher Priorität" einstellen.

Den Standort besser steuern

Künftig können die Nutzer - wie bereits bei Apples iPhone üblich festlegen, dass eine App nur auf ihren Aufenthaltsort zugreifen kann, solange sie genutzt wird.

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(Bild: Google)

Außerdem können Apps weiterhin den Standort nur abrufen, wenn Nutzer vorher die Erlaubnis erteilen.

Ein Beispiel: Eine App benötigt den Standort etwa für die Lieferung von Lebensmitteln. Das möchten wir als Smartphone-User womöglich erlauben. Da die App aber keinen Ort außerhalb des aktuellen Standorts benötigt, möchten wir diesen Zugriff im besten Fall nicht gewähren.

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Funktionen für faltbare Bildschirme

Google hat angekündigt, faltbare Smartphones mit verschiedenen Funktionen zu unterstützen, damit die Anzeige der Apps sowohl auf klappbaren als auch auf großen Bildschirmen besser verwaltet werden kann.

Android muss im Prinzip zwei grundverschiedene Konzepte von Auffalt-Smartphones unterstützen: So hat Samsungs Galaxy Fold zwei Bildschirme: Der eine lässt sich wie ein Buch zu Tablet-Größe auffalten und ist in zusammengeklapptem Zustand nicht sichtbar, während dann ein weiteres kleines Display auf der Außenseite die Smartphone-Funktionen übernimmt. Beim Konkurrenzmodell Mate X von Huawei bleibt der Bildschirm beim Zusammenfalten auf der Außenseite und kann abwechselnd von beiden Seiten auf halber Größer genutzt werde

Ein kleiner Sneak-Peak wie es bei Android Q aussehen soll:

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(Bild: Google)

Freigabe von Dateien jetzt nun schneller

Möchte man eine Datei wie ein Foto oder ein Video mit jemanden in einer App teilen, sollte der Vorgang möglichst schnell ablaufen. Mit Android Q verspricht Google, Funktionen zu entwickeln, mit denen man direkt in eine andere App springen kann, um die gewollten Inhalte zu teilen. So sieht das dann aus:

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(Bild: Google)

Dynamisches Tiefenformat für Fotos

Viele Kameras auf mobilen Geräten können eine geringe Schärfentiefe simulieren, indem der Vordergrund oder Hintergrund des Motivs verwischt wird. In Android Q gibt es ein dynamisches Tiefenformat für Fotos und spezielle Unschärfen- und Bokeh-Optionen sowie Möglichkeiten, 3D-Bilder zu erstellen.

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Mehr Details zu Android Q dürfte es auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im Mai geben, bevor die Software im späteren Jahresverlauf eingeführt wird.

Mit Material von dpa

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