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Allfacebook 2018 Cr Ulrike App
(Foto: Ulrike App)
Facebook Social Media Tipps

5 Learnings von der AllFacebook-Konferenz

Welche Tipps geben Social-Media-Profis? Unsere Learnings von der AllFacebook Marketing Conference.

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Die AllFacebook Marketing Conference in München gehört zu den Veranstaltungen, bei denen Social-Media-Manager, Marketer und PRler ganz praktische Tipps bekommen. LEAD war vor Ort und hat diese fünf Learnings mitgebracht:

1. Die Unicorns gehen vor

97 Prozent der Online-Inhalte versanden, sagt US-Amerikaner Larry Kim, CEO von Mobile Monkey. Er rät Content-Erstellern viel auszuprobieren und sich dann auf die drei Prozent zu konzentrieren, die funktionieren. Er sie: Unicorns (dabei ist die Click-Through-Rate entscheidend). Die Marketing-Abteilungen oder Redaktionen sollen sich nicht an ihre Kalenderplanung halten, sondern stattdessen ihre Einhörner pflegen, hegen und die Themen ganz oft weiterdrehen. Nur diese Viral-Hits erhalten kostspielige Zusatzelemente wie Videos oder Infografiken. Für diese Einhörner lohnt es sich auch Social-Media-Ads zu schalten. Beim Targeting: zwei Interessen auswählen (z.B. Game of Thrones und E-Mail-Marketing), die eigentlich nichts gemeinsam haben und dafür ganz spezielle Anzeigen für Game-of-Thrones-Fans entwickeln, die eben auch meinen Content zum E-Mail-Marketing interessant finden.

2. Instagram-Stories nutzen

Immerhin eine von drei angeschauten Stories stammt schon jetzt von einem Business-Account.

  • Die kurzen Botschaften sind authentisch wie kaum eine andere Werbeform. Dabei kriegt man die Kunden vor allem über das Thema Leidenschaft. Ob Food, Sport, Beauty - die Leute lieben, was sie sehen. Nicht umsonst ist der meistgenutzte Hashtag auf der Plattform: #Love.
  • Stories sorgen für Interaktion: Eine von fünf Stories bekommt mindestens eine Message. 
  • Videos mit Sound benutzen! 40 Prozent der Stories sind Videos und davon haben 60 Prozent Sound. 
  • Den Zeitfaktor nutzen! Stories sind 24 Stunden online, eigenen sich also zum Beispiel für gezielte Aktionen. 
  • Speed ist entscheidend. Wie bei allen Mobile-Videos gilt: Das wichtigste muss in den ersten drei Sekunden passieren, also beispielsweise das Produkt oder die Marke in den ersten Sekunden highlighten. 
  • Für Gamification sorgen! Lückentexte, Suchspiele, Buttons und alles andere, was Spaß macht, ziehen die User in eine Story.
  • Hashtags in die Story einbauen.
  • Wenn möglich Location in einer Story einbauen.
  • Stories lassen sich mit Media verknüpfen.
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3. Der perfekte Post ...

... der auf Facebook die meiste Interaktion generiert, hat zwischen einem und 50 Zeichen, findet (eher) am Wochenende statt, enthält ein bis drei Emojis und keine Hashtags. Auf Instagram sieht es anders aus: Hier kann man ruhig etwa zehn Emojis nutzen und bestenfalls ein bis drei Hashtags.

Es gibt drei Möglichkeiten, auf Instagram auf sich aufmerksam zu machen:

  • indem man Influencer bezahlt oder Ads schaltet,
  • indem man sich in der Community einbringt, liked und kommentiert,
  • indem man Hashtags richtig einsetzt: Wie viele man benutzen sollte, darüber herrscht keine Einigkeit. Zwischen drei und 30 lauten die Empfehlungen. Jedenfalls sollte man sie nicht in die Kommentare schreiben, Massenhashtags sparsam einsetzen (#Sports, #Food) und Community-Hashtags wie #awsome, #love u.Ä. weglassen - lieber Nischen-Hashtags nutzen.

4. ​Instagram ist kein Praktikanten-Job

Tirol Tourismus hat gezeigt, wie es ein Praktikant geschafft hat, die Interaktion auf Instagram in die Höhe zu treiben, indem er viel Zeit investierte und sich um die Abwicklung von User-Reposts mit tollen Landschaftsaufnahmen kümmerte. Doch als der Praktikant weg war, gingen die Zahlen wieder runter. Erst danach (im Herbst 2017) entwickelte Tirol Tourismus eine eigene Content-Strategie für den Instagram-Account mit einer Mischung aus eigenen Bildern und Reposts und ist nun wieder - mit klaren Richtlinien und Redaktionsplan - auf dem alten Interaktions-Niveau angekommen. Doch inzwischen ist Tirol Tourismus klar: Instagram ist kein Praktikanten-Job!

5. Facebook-Gruppen sind kein Allheilmittel

Nachdem der Facebook-Algorithmus vielen Marken Sorgen macht, stürzen sie sich auf Gruppen. Sie seien aber keine Lösung für Reichweiten-Verluste bei Medien, so Jakob Strehlow, Head of Social Media bei Falkemedia. 

Wichtig beim Gruppenaufbau ist die Entscheidung, ob die Gruppe öffentlich, geheim oder geschlossen ist. Denn: Eine Bewerbung einzelner Beiträge ist aktuell nur bei öffentlichen Gruppen möglich. Es gibt eine Reihe Alternativen, um User anzulocken: Messenger, Kooperationen mit anderen Gruppen, Facebook-Postings mit einem Hinweis auf ein exklusives Produkt/Rabatte in der Community. 

Nicht übertreiben sollte man es mit Admin-Gehabe, denn die Mitglieder regeln das im Normalfall untereinander.  

Möglichkeiten Geld zu verdienen sind beispielsweise das Titelbild zu "vermieten" oder Affiliate-Links zu platzieren. (app/fm/jag)

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