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Social Media

Adobe verabschiedet sich von Storify

Im verflixten 7. Jahr ist Schluss: Storify, das inzwischen zu Adobe gehört, wird eingestellt.

© Storify
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Burt Herman und Xavier Damman waren ihrer Zeit offensichtlich voraus: 2010 starteten sie das Tool Storify, eine einfache Möglichkeit, Inhalte aus verschiedenen Social-Media-Kanälen zu bündeln, zu kommentieren und weiterzuverbreiten. Die beiden Gründer verließen das Unternehmen vor drei Jahren. Bis dahin fanden sich auf Storify mehr als 5 Millionen Stories der User. Damals kaufte Livefyre, ebenfalls ein US-Startup, die Firma. Inzwischen zählt Livefyre zum Adobe-Imperium.

Auch in Redaktionen - wie etwa bei W&V - war Storify sehr beliebt, etwa um die Reaktionen zum Start von Google Home einzufangen. Heute gibt es jedoch zahlreiche andere Anbieter, etwa Storytile oder Scribble Live, die vor allem das Liveblogging komfortabler machen wollen. Außerdem haben Facebook, Instagram und Twitter nachgerüstet. Das Bedürfnis nach Storytelling erfüllen nun die jeweiligen "Stories"-Funktionen oder - jüngst gelauncht - die "Twitter Threads".

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Wie geht es jetzt weiter? Das beantwortet Storify mit einer eigenen FAQ-Seite zum "End of life". Neue Kunden werden nicht mehr aufgenommen, bis zum 1. Mai können bisherige Kunden weitere ihre Stories veröffentlichen. Mithilfe einer Exportfunktion lassen sich alte Geschichten retten. Als Alternative schlägt die Seite "Storify 2" vor, das über Livefyre läuft, aber nicht kostenlos zu haben ist - im Gegensatz zur Basis-Variante von Storify.

“Nachdem Adobe im März 2016 Livefyre übernommen hat, haben wir das Produkt komplett in die Adobe Experience Cloud überführt", sagte ein Adobe-Sprecher gegenüber Techcrunch. Das kostenlose Storify.com passt nun offensichtlich nicht mehr zu dieser neuen Strategie. 

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