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5G Smart City Mobilfunk

5G: Wie gefährlich ist das Supernetz für die Gesundheit?

Von schnelleren Downloads bis hin zu ganzen Smart Cities: 5G kommt – und wird vieles verändern. Doch wie wirkt sich die neue Funktechnologie auf unseren Körper aus?

Das neue Mobilfunknetz bringt nicht nur eine schnellere Datenübertragung, sondern auch eine erhöhte Strahlungsintensität mit sich. (Bild: Antonio Luis Martinez Cano, GettyImages)
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Smart City, Smart Mobility, Smart Home: Die neue Technologie 5G klingt fraglos vielsprechend. Die Bundesregierung bezeichnet sie sogar "als Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation". Schon ab 2020 soll das Supernetz für mobile Nutzer verfügbar sein. Doch es gibt durchaus auch kritische Stimmen - denn das neue Mobilfunknetz bringt nicht nur eine schnellere Datenübertragung, sondern auch eine erhöhte Strahlungsintensität mit sich.

Kein gesundheitliches Risiko – unterhalb der Grenzwerte

Schenkt man den Aussagen der Netzbetreiber Glauben, stellt die erhöhte Strahlungsintensität gar keine Gefahr dar. Studien gibt es allerdings bislang nur wenige. "Sollten für 5G hochfrequente Felder im Millimeterwellen-Bereich (30-100 Gigahertz) genutzt werden, sieht die Studienlage deutlich dürftiger aus als für die bekannten Mobilfunk-Frequenzen", sagt Sarah Drießen vom Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit der Uniklinik RWTH Aachen.

"Insgesamt gibt es hier deutlich weniger Studien als zu dem bisher genutzten Mobilfunk-Frequenzbereich." Doch Nutzer müssen sich trotzdem keine Sorgen machen: Laut der Expertin besteht nach derzeitigem Kenntnisstand unterhalb der empfohlenen Grenzwerte kein gesundheitliches Risiko dieser hochfrequenten Felder.

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"Die Immissionssituation wird sich verändern"

Bei der Mobilfunkstrahlung handelt es sich um elektromagnetische Strahlung. Hier gilt: Je höher die Frequenz, desto geringer die Reichweite. Lagen die Frequenzen für das Mobilfunknetz bisher bei weniger als 2,6 Gigahertz (GHz), geht es nun um Frequenzen von 2 bis 3,7 GHz. Perspektivisch sollen jedoch sogar Frequenzbereiche bis zu 28 GHz genutzt werden: "Hier sehe ich in der Tat noch einen gewissen Forschungsbedarf hinsichtlich möglicher gesundheitlicher Wirkungen, da diese Frequenzen noch nicht flächendeckend eingesetzt worden sind", sagt Christian Bornkessel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik an der Technischen Universität Ilmenau. "Was man jedoch bereits heute sagen kann, ist, dass sich die Immissionssituation verändern wird."

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Mehr Sendemasten, mehr Strahlung?

Wegen der kürzeren Reichweite braucht das leistungsstarke Netz zudem mehr Sendemasten, um dasselbe Gebiet abzudecken. "Bei 5G ist damit zu rechnen, dass zunehmend neben den typischen Mast- und Dachstandorten auch sogenannte Kleinzellen aufgebaut werden", so der Experte.

Diese "Small Cells" können dann zum Beispiel in Buswartehäuschen, Werbetafeln, Laternenmasten oder Telefonzellen integriert werden. Die gute Nachricht: Die Sendeleistung dieser Anlagen ist wesentlich niedriger als diejenige von Mast- und Dachstandorten. Die Schlechte: sie sind auch näher an Personen positioniert. "Hier beschäftigt sich die aktuelle Forschung damit, die Veränderung der Immissionssituation durch diese Small Cells zu ermitteln", sagt Bornkessel.

Fakt ist also: Bisher konnten Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Mobilfunkstrahlung nicht wissenschaftlich eindeutig nachgewiesen werden – weitere Forschung ist jedoch in jedem Fall nötig, um langfristige gesundheitliche Risiken ausschließen zu können.

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