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Dieses bunte Lichtermeer verursacht eher Kopfschmerzen, als zum Kauf zu verführen (Bild: Plainpicture Go Zooma Stephanie Jung)
Marketing Listicle Customer Journey

5 Trends zur Zukunft des visuellen Marketings

Die Costumer Journey war nie so fragmentiert wie heute. Verbraucher switchen zwischen verschiedenen Geräten und werden ständig mit Werbung bombardiert. Zugleich haben Plattformen wie Amazon die Art, wie wir über den Handel und Marken denken, verändert. Pau Sabria, Co-Founder von Olapic, hat fünf Trends identifiziert, die im visuellen Marketing richtungsweisend sind.

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Die Customer Journey befindet sich in einem Wandlungsprozess, der in allen Branchen zu spüren ist. Nicht nur der Einzelhandel ist betroffen, auch der Tourismus, Küchen- und Haushaltswaren-Hersteller, Beauty- und Luxusmarken, sowie die Gastronomie- und Automobilbranche müssen sich den Veränderungen stellen. Zudem tragen der Boom von Facebook, Instagram und anderen sozialen Netzwerken sowie die ständig wachsende Zahl digitaler Touchpoints zu dieser Fragmentierung bei, auch wenn sie die Welt in Verbindung halten. Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass das Marketing immer visueller wird, um Konsumenten zu begeistern und an sich zu binden. Die größte Herausforderung besteht heute darin, auch die Generation der Digital Natives gezielt und auf authentische Art und Weise mit ins Boot zu holen.  

1. Bewegtbild wird erwachsen

Video-Formate haben sich als starkes Marketingtool etabliert und werden auch in Zukunft die digitalen Kanäle dominieren. Insbesondere Branded Videos gewinnen stark an Bedeutung. Am wirkungsvollsten sind kurze, personalisierte Videos, so genannter snackable Content, die auf den ersten Blick die Markenbotschaft vermitteln und schnell konsumiert werden können. Um zudem deren Conversion erfolgreich zu steigern, ist der Einsatz von Marketing-Lösungen sinnvoll, die die Produktion von Inhalten so skalieren, dass die Assets sowohl qualitativ hochwertig als auch kostengünstig sind. Zudem erfordert eine moderne Video-Strategie, dass die Kunden und Fans auf allen Kanälen einheitlich und mit inhaltlich attraktivem Content angesprochen werden. So bietet es sich beispielsweise an, statische Bilder mit dem richtigen Tool in schöne, dynamische Animationen zu verwandeln, die auf allen Kanälen zum Einsatz kommen.

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2. Langfristige und transparente Kooperationen mit Influencern

Influencer sind im Marketing inzwischen zu einer festen Größe geworden. Wenn die Beziehungen zu Influencern richtig organisiert und strategisch eingesetzt werden, bietet Influencer Marketing eine Menge Vorteile. Schließlich produzieren Influencer hochwertigen Content, der nicht nur der Markenästhetik, sondern auch den Erwartungen der Verbraucher entspricht. Zugleich motivieren Influencer ihre Fans dazu, organische Inhalte rund um ihre Lieblingsmarke zu kreieren. Wichtig ist dabei, dass die Beziehung zwischen Marken und Influencern transparent und gesponserte Beiträge korrekt als solche gekennzeichnet werden. Denn viele Verbrauchen können sich mit Influencern identifizieren und nehmen sie als authentisch und glaubwürdig wahr. Deshalb sollten Marken und Influencer ein stärkeres Bewusstsein dafür entwickeln, dass ihre Werte übereinstimmen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die gewünschten Botschaften richtig vermittelt werden. Ein Scheitern in diesem Punkt kann sich sowohl negativ auf das Markenimage, als auch auf den Ruf des Influencers auswirken oder sogar beiden schaden.

3. Nahtlose Einkaufserlebnisse und Social Buying

Visueller Content weckt Begehrlichkeiten. Meistens wollen Verbraucher schnell kaufen, wenn sie sich von einem Produkt angesprochen fühlen. Für Marken heißt dies, dem User ein optimales Einkaufserlebnis zu bieten, egal wo dieses gerade stattfindet. Nicht umsonst erlebt Mobile Commerce gerade einen enormen Boom. Und kürzlich hat Instagram seine neue Shopping-Funktion verkündet, mit der Verbraucher nun einfach und direkt aus der Plattform heraus shoppen können. Zugleich hat Pinterest den Shopping-Button "Shop the Look" in Deutschland gelauncht. Hier genügt ein Klick auf das visuelle Schaufenster und der User wird vom Pin zum Wunschartikel weitergeleitet. Neue Features wie diese bieten viel Potential für das Marketing. Marketers kommen nun erst recht nicht mehr darum herum, mobile Einkäufe und Conversions noch stärker zu erfassen und ein reibungsloses Einkaufserlebnis zu gewährleisten. Eine der größten Herausforderungen besteht darin, Stolpersteine wie die unzähligen Klicks, Aktionen und Ebenen, die ein Käufer durchlaufen muss, auf ein Minimum zu beschränken.

4. Story-Formate als Conversion-Treiber

Noch vor wenigen Jahren waren viele Marken verständlicherweise müde, in zeitlich begrenzte Inhalte zu investieren, da diese per Definition eine kurze Lebensdauer vorweisen und sich ausschließlich auf Engagement konzentrieren. Mit Snapchat und Instagram Stories hat sich das grundlegend geändert und auch Facebook und WhatsApp setzen jetzt auf ein Storytelling-Feature. Die User selbst sind begeistert und auch Marken implementieren die flüchtigen Videos verstärkt in ihre Content-Strategie. Nun erweisen sich diese vergänglichen Inhalte als weitaus wertvoller als ursprünglich angenommen und treiben nicht nur das Engagement, sondern auch die Conversion kräftig an. Umso wichtiger wird es für Marketers sein, in Zukunft auf intelligente Lösungen zu setzen, um diesen Content zu analysieren. Content mit leicht erfassbaren User-Pfaden zu verknüpfen, ist der nächste logische Schritt. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung von Instagram Stories, um die User zu Landing Pages zu führen, die Kaufimpulse wecken. Bedenkt man die ungebremst wachsende Beliebtheit der Story-Formate, stellt dies ein enormes ungenutztes Potenzial für Marken und Unternehmen dar.

5. Datenschutz

Hacker-Angriffe und Datenlecks sowie die ab Mai in Kraft tretende DSGVO haben dazu beigetragen, dass sich Verbraucher verstärkt darüber bewusst werden, wie Unternehmen ihre Daten nutzen. Zugleich sind sie zunehmend bereit, persönliche Informationen mit Marken im Austausch für personalisierte Angebote und relevantere Erfahrungen an allen digitalen Touchpoints auszutauschen. Das A und O dabei sind der respektvolle Umgang mit diesen Informationen sowie die Einhaltung von Privatsphäre und Datenschutz. Ein transparenter Umgang mit Verbraucherdaten fördert das Vertrauen. Abgesehen von Compliance-Bedenken müssen Marken auch mit Influencern und anderen Content-Erstellern transparent auftreten und Kampagnen nutzen, um Vertrauen und Loyalität bei den Verbrauchern aufzubauen.

Fazit

Da neue Content-Formate, Social Shopping, datengesteuerte Content-Strategien und neue Regelungen zum Schutz der Privatsphäre der Verbraucher auf dem Vormarsch sind, müssen Marken einen intelligenten Content-Mix einsetzen, um jetzt und in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Einflussnahme auf Content, Consumer Content, und Brand-Owned-Content über alle Kanäle hinweg wird sich als wertvoll erweisen, wenn es darum geht, den Verbrauchern eine nahtlose Costumer Journey zu bieten. Neue Technologie bieten schon jetzt beispiellose Möglichkeiten, personalisierte, authentische visuelle Marketingerlebnisse zu schaffen, die Engagement, Umsatz und langfristigen Kundennutzen erzielen. Marken müssen einfach nur bereit sein, diese zu nutzen.

Über den Autor: Pau Sabria ist Vizepräsident und Mitbegründer von Olapic. Sabria ist Absolvent der Universitat Politècnica de Catalunya in Barcelona und hat an der Purdue University in Indiana seine Diplomarbeit geschrieben. Danach wechselte er zur Boston Consulting Group, wo er drei Jahre lang arbeitete und Olapic mitbegründete, während er seinen MBA an der Columbia University in New York City absolvierte.

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