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Instagram Social Media

5 Tipps, damit Eure Instagram-Stories richtig abgehen

Instagram Stories zählen inzwischen zum Standard-Repertoire des Social-Media-Marketing. Wie Marken das Beste für sich daraus machen können.

© B+D
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Mit der Einführung von Instagram Stories hat Facebook einen Coup gelandet. Das Feature erfreut sich großer Beliebtheit bei Nutzern und Werbungtreibenden und hält gleichzeitig den Rivalen Snapchat auf Distanz, der das Format der flüchtigen Bildgeschichten ursprünglich erfunden hatte. Wie auch Ihr die beliebten Bild- und Videogeschichten optimal einsetzen könnt, erklärt Uli Wolter, geschäftsführender Gesellschafter der Kölner Digitalagentur B+D Interactive. 

Falls Ihr bisher noch keine Stories nutzt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich damit auseinander zu setzen. Denn nicht nur bei Instagram, auch im Messenger und im Haupt-Netzwerk selbst versucht Facebook, die Story als neuen Standard für Storytelling in Social Media zu etablieren. Die neue Erzählform verlangt eine veränderte Arbeits- und Denkweise.

Tipp 1: Denkt nicht in Bildern, sondern in Geschichten

Ob Facebook-Beitrag, Tweet oder Instagram Foto - der typische Social Media Post ist häufig eine sorgfältig inszenierte Momentaufnahme. Für Stories aber solltet Ihr nicht nach Motiven oder Messages suchen – sondern nach Geschichten, die einer Dramaturgie folgen und häufig durch Protagonisten vorangetrieben werden.  

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Wo liegen mögliche Themen für Unternehmensstories? 

  • In Mystery-Phasen vor Produkt Launches
  • In Teaser-Phasen vor neuen Kooperationen oder Kampagnen
  • Als Ergänzung oder Bestandteil von Marketing- oder Social Media Aktionen
  • Auf Fotoshootings für Kampagnen, Geschäftsberichte oder Websites
  • Im Alltag von Euch und Euren Kollegen
  • Auf externen oder internen Events
  • Auf der Straße, also mitten im Leben 

Denkt weniger wie ein Marketer oder Unternehmenssprecher, sondern eher wie ein Beobachter, Journalist oder Entertainer. Wichtig sind die kleinen Details. Entwickelt so ein Gespür für die besonderen Momente und spannenden Perspektiven.

Tipp 2: Verabschiedet Euch von abgestimmten Redaktionsplänen

Was für Social Media häufig gefordert, aber nicht immer gelebt wird, gilt für Stories umso mehr: Authentizität ist Trumpf! Während Eure Instagram-Fotos oder Facebook-Posts inszenierte Blicke auf die Marke zeigen (auch wenn sie eigentlich nicht so aussehen sollen), erzählen Eure Stories die Geschichten dahinter.

Das ist der Reiz an Stories: Sie bieten den Blick durchs Schlüsselloch, sind "real time" und fühlen sich deshalb auch "real" an. Dafür sind sie vergänglich – morgen kräht kein Hahn mehr danach. Seid also spontan, echt und unverfälscht! Stürzt Euch ins wahre Leben! Halte mit der Kamera drauf! Trau Dich was!  

Wie lassen sich solche Inhalte mit Vorgesetzten oder Stakeholdern abstimmen? Häufig gar nicht oder nur in einer groben Vorplanung. Real-Time-Content braucht die nötige Spontaneität und Beinfreiheit. Unternehmen müssen sich damit anfreunden, loszulassen und den Menschen zu vertrauen, die die Inhalte entwickeln. Womit wir auch schon beim nächsten Tipp wären: 

Tipp 3: Arbeitet mit geeigneten Protagonisten und Mikro-Influencern

Stories leben von Protagonisten – aber natürlich auch von denjenigen, die die Geschichten erzählen, also von den "Machern". Und manchmal sind die Macher gleichzeitig auch Protagonisten: Indem sie sich selbst filmen, Statements sprechen oder die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählen.

Für diese Rolle braucht es andere Skills als für herkömmliches Social-Media-Management. Gute Story-Macher sind geübt im Umgang mit dem Format und wissen, wie man es clever und kreativ nutzt. Sie haben die Gabe, auf andere Menschen zuzugehen, agieren gerne mit und vor der Kamera und kennen dabei die kleinen Kniffe und Tricks.

Wenn Ihr jetzt an die klassischen Influencer denkt, ist das vielleicht eine Nummer zu groß. Entscheidend sind die Skills, nicht die Reichweite. Sucht nach jungen Talenten, nach Micro-Influencern oder einfach nach Menschen, die die oben genannten Qualitäten mitbringen und auf ihren eigenen Kanälen ihre Kreativität unter Beweis stellen. Man findet sie über Influencer-Netzwerke, über ihre Agentur oder aber auch im eigenen Unternehmen.

Tipp 4: Wählt die richtige Erzählform

Wie bei jeder guten Geschichte ist auch bei Instagram nicht nur das WAS entscheidend, sondern auch, WIE eine Story erzählt wird.

So vermeidet Ihr Langeweile oder "Burn-Out" bei den Usern: 

  • Wechselt immer wieder die Kamera- oder Erzählperspektive. Das sorgt für Abwechslung und Spannung.
  • Arbeitet mit gesprochenen Statements oder setzt Textelemente und Sticker ein, die die Story ergänzen oder abrunden.
  • Findet überraschende oder humorvolle Kombinationen aus Realbildern, Texten, Stickern oder Filtern.
  • Macht Eure Stories nicht zu lang. Ansonsten werden sie für Nutzer schnell zum Störfaktor. 5 bis maximal 7 Snippets sollten in der Regel ausreichen.
  • Experimentiert mit verschiedenen Kameraeffekten wie Boomerang oder Superzoom. Setzt diese mit Bedacht immer dann ein, wenn es sich dramaturgisch anbietet.
  • Nutzt den Live-Modus für komplexere Geschehnisse in Echtzeit

Tipp 5: Sorgt für Kontext und Sichtbarkeit

Instagram bietet eine Reihe von Features, die den Stories mehr Reichweite und Relevanz verschaffen: 

  • Über Hashtags kannst Du Dich an populäre Themen anhängen und dafür sorgen, dass Deine Stories von mehr Menschen gesehen werden – insbesondere von solchen, die dem Account noch nicht folgen.
  • Location Tags bieten sich besonders dann an, wenn Ihr im Umfeld von relevanten Events oder bekannten Orten postet.
  • Durch die Nutzung des @-Zeichens könnt Ihr andere User vertaggen und diese dadurch auf Eure Posts aufmerksam machen. Dies bietet sich besonders dann an, wenn Ihr mit Influencern oder anderen Partnern zusammenarbeitet. Dabei muss aber natürlich die Kennzeichnungspflicht von bezahlten Kooperationen berücksichtigt werden.  

Stories eröffnen völlig neue Möglichkeiten – bringen aber auch neue Herausforderungen. Insbesondere in der Anfangsphase ist es ratsam, besonders eng mit der Agentur zusammenzuarbeiten, bis sich der richtige Workflow für das neue Format eingespielt hat. 

Eines ist jedenfalls sicher: Stories und authentischer Realtime Content bleiben bis auf weiteres elementarer Bestandteil erfolgreicher Social Media Strategien. 

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