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Auf ihrer Webseite Bossy listet Samantha J. Letscher lokale Unternehmen auf, die von Frauen geführt werden (Foto: Bossy)
diversity Start-up Gender

5 Start-ups von Frauen, die die Welt gerechter machen

Faire Chancen für Frauen, Mütter und ethnische Minderheiten ermöglichen diese fünf US-Start-ups mit ihren einfachen, aber effektiven Ideen. Die Gründerinnen selbst gehören zu diesen Gruppen und wissen deshalb, was wirkt. Noch in einer frühen Entwicklungsphase zeigen diese Start-ups aus den USA, wo auch in Deutschland noch Potenzial besteht.

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1. Frauen kaufen bei Frauen

Frauen bestimmen etwa 70 Prozent aller Ausgaben. Und jeder weiß: Geld regiert die Welt.

Die Idee von Samantha J. Letscher basiert auf dieser Erkenntnis. Denn dieses Geld könnten Frauen bei Frauen ausgeben. Auf ihrer Webseite Bossy listet sie lokale Unternehmen auf, die von Frauen geführt werden. Im Moment beschränkt sich das Angebot auf Chicago, aber die Expansion ist geplant.

Über den Online-Katalog können Produkte online gekauft oder passende Geschäfte in der Umgebung gefunden werden. Wer hier einkauft, unterstützt meist kleine Manufakturen und aufstrebende Firmen. Übrigens ist die Webseite auch für Männer anklickbar.

Auch interessant: Wie weibliche Perspektiven technische Innovation fördern

2. Gütesiegel bewertet Geschlechterverteilung in Unternehmen

Amy-Willard Cross glaubt an die Macht des Konsumenten. Wo wir einkaufen, investieren oder arbeiten bestimmt, welche Firmen wachsen und ihre Ideologien verbreiten. Deshalb gründete sie „Gender Fair“, ein Index und Zertifikat für Unternehmen.

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Auf Basis unabhängiger Datenanalysen wird bewertet, welche Firmen mit einer wirklich fairen Geschlechter- und Ethnizitätenverteilung punkten. Mit diesem Qualitätssiegel können Konsumenten dann entscheiden, welche Unternehmen sie unterstützen.

Ähnliche Zertifikate bieten Edge, LedBetter und Purse Power.

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3. Plattform hilft Müttern zurück in die Arbeitswelt

Nach der Zeit als frischgebackene Mutter zurück in die Arbeitswelt zu finden, erweist sich häufig als schwierig. Deshalb gründete Reena Gupta die Plattform „Mom Relaunch“. Wer sich dort anmeldet, bekommt neben Trainings Unterstützung bei der Suche und wird danach bei potenziellen Arbeitgebern platziert.

Für den Service gibt es verschiedene Paketpreise. Bei erfolgreicher Job-Vermittlung zahlen die Mütter beispielsweise einen Prozentsatz ihres Jahres-Einkommens. Besonders Tech-Jobs will Gupta mit Frauen besetzen.

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Team von Mom Relaunch (Foto: Mom Relaunch)

4. Plattform vermittelt staatliche Aufträge an kleine Firmen

Wenn staatliche Aufträge vergeben werden, profitieren oft die gleichen. Firmen, die der Bürgermeister schon kennt - Spezis, denen er noch einen Gefallen schuldet. Ein Männerclub, der sich gegenseitig Jobs zuschiebt? Ein Fragezeichen, das höchstwahrscheinlich ein Punkt sein sollte.

Deshalb vermittelt Shakeia Kegler auf ihrer Plattform „GovLia“ staatliche Aufträge an Firmen. Transparent, fair und für alle verständlich. Damit möchte sie es auch kleinen Unternehmen ermöglichen, an solchen Ausschreibungen teilzunehmen. Das wiederum führt zu mehr Vielfalt auf dem Marktplatz.

5. Mentoren-App unterstützt Mitarbeiter

Firmen geben weltweit 356 Milliarden US-Dollar für die Mitarbeiterförderung aus. Diese wechseln dann allerdings nach durchschnittlich 1,3 Jahren den Arbeitgeber. Diesen Prozess will Charu Sharma verbessern und vereinfachen.

Ihr Start-up „NextPlay.ai“ bietet eine App, die die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter stetig fördert. „Ellen“ lernt die individuellen Stärken und Schwächen des Angestellten und weist ihm einen passenden Mentor innerhalb des Unternehmens zu. Natürlich ist die Entwicklung dann auch noch auf Datenbasis nachvollziehbar. In der Höhle der Löwen würde man jetzt sagen: Klassische Win-Win-Situation.

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