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LEAD-Kolumnistin Tijen Onaran nutzt ihre Erfahrungen aus der Politik auch im Job (Bild: Urban Zintel)
Kolumne leadfaces Networking

4 Tipps für erfolgreiches Networking

Wer Kontakte knüpfen und sich beruflich vernetzen möchte, sollte sein Netzwerk aktiv aufbauen und pflegen, meint LEAD-Kolumnistin Tijen Onaran und gibt vier Tipps für erfolgreiches Networking.

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Neue berufliche Kontakte zu bekommen oder sich mit Unternehmen zu vernetzen, ist heute dank professioneller Networking-Plattformen wie Xing, LinkedIn & Co. einfacher als jemals zuvor.

Meiner Erfahrung nach dienen die digitalen Plattformen und Kanäle aber in der Regel lediglich zur ersten Kontaktaufnahme. Wer aktiv ein Netzwerk aufbauen und pflegen will - ob Einzelperson, Unternehmen oder Organisation -, muss darauf achten, dass digitale und analoge Formate gleichberechtigt nebeneinander stehen und ineinander greifen. Hier sind vier in der Praxis erprobte und bewährte Tipps für erfolgreiche Networking-Formate.

1. Eventplanung: Der Mix macht‘s

Nicht nur Netzwerke selbst leben von ihrer Vielfalt  – auch bei Networking-Events sollten Veranstalter darauf achten, dass möglichst verschiedene Menschen zusammen kommen. Ich beobachte regelmäßig, dass die spannendsten Begegnungen gerade dann zustande kommen, wenn unterschiedliche Erfahrungswelten oder Vertreter unterschiedlicher Branchen aufeinandertreffen. Bei Global Digital Women achte ich beispielsweise darauf, dass bereits etablierte Unternehmerinnen und Führungskräfte auf junge Nachwuchskräfte treffen.

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2. Dran bleiben: Wiederholung & Kontinuität

Networking zahlt sich erst im Laufe der Zeit aus. Darum ist einer der wichtigsten Tipps: Dran bleiben! Als ich vor einigen Jahren eine After-Work-Reihe plante, bekam ich von einigen der ersten Teilnehmerinnen das Feedback, dass sie einen Turnus von einmal pro Monat zu viel fänden. Kontinuität, Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit halte ich aber für unerlässlich, gerade wenn es darum geht, neue Networking-Formate zu etablieren. Besonders am Anfang ist es wichtig, der Community zu vermitteln, dass sie sich darauf verlassen kann, dass Events regelmäßig stattfinden. Nur so kann sich Vertrauen zwischen den TeilnehmerInnen aufbauen.

3. Suche passende BotschafterInnen

Ich höre immer wieder Geschichten von Versuchen, bei denen etwa mit viel Aufwand ein exklusives Networking-Event organisiert werden soll, bei dem am Ende eine Handvoll TeilnehmerInnen dabei sind. Der Aufbau und die Mobilisierung von Communitys ist nicht immer einfach. Networking-Formate sind nicht dann gut besucht, wenn im Vorfeld hunderte von Einladungen verschickt werden.

Mein Tipp lautet vielmehr: Suche passende und gute BotschafterInnen, die Treiber für die Networking-Formate sind. Gute BotschafterInnen zeichnen sich dadurch aus, dass sie für ihre Branche stehen, dass sie Multiplikatoren sind und dass sie ihre Botschaft authentisch vermitteln.

4. Gute Inhalte, einfache Formate

Heute gibt es so wahnsinnig viele Formate und Veranstaltungen, so dass es immer schwieriger wird, den Überblick zu behalten, beziehungsweise sich für eine zu entscheiden. Dabei hat jedes Format seine Berechtigung, wenngleich am Ende des Tages vor allem eines stimmen muss: Die Qualität der Inhalte. Damit meine ich sowohl die Tonalität, also die Art, wie Inhalte vermittelt werden als auch die Inhalte selbst.

Die passenden Themen für ein Networking-Event auszuwählen, ist nicht immer ganz einfach: Einerseits sollten sich Themen an den aktuellen Trends orientieren, andererseits sollte meines Erachtens das Große und Ganze nicht aus dem Blick verloren werden. Ein Event mit großartigen Inhalt braucht dann auch gar nicht komplexe oder gar überfordernde Formate à laFishbowl, eine Methode der Diskussionsführung. Wichtiger ist es, die eigene Community aktiv einzubinden, beispielsweise über einfache Umfragen. 

Networking-Formate der Zukunft werden frei von Komplexität sein, orientieren sich in ihrer Tonalität an ihrem Zielpublikum beziehungsweise der Community und haben thematisch immer das Große und Ganze im Blick.

Tijen Onaran ist Gründerin von startup affairs, einer PR und Digitalberatung. Wenn sie nicht publiziert, moderiert und spricht, bringt sie mit ihrer Initiative Women in Digital ziemlich tolle Frauen aus ziemlich tollen Bereichen zusammen. Sie hat ein Herz für Freigeister, Menschen mit Macher-Gen und ihre Hunde Paul und Leo. Sie gehört außerdem zu den 100 Köpfen im jährlichen Ranking von W&V.

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