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LEAD-Kolumnistin Tijen Onaran nutzt ihre Erfahrungen aus der Politik auch im Job (Bild: Urban Zintel)
Kolumne leadfaces Influencer

3 Gründe, warum du Corporate Influencer werden solltest

Employer Branding ist für Unternehmen äußerst wichtig, meint LEAD-Kolumnistin Tijen Onaran. Warum du selbst das Aushängeschild für deinen Arbeitgeber werden solltest.

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"Wir brauchen jemanden, der für uns zum Corporate Influencer wird. Wer meldet sich freiwillig?" Wenn Fragen wie diese im Raum stünden, würden alle Blicke simultan zum Smartphone, Richtung Fenster oder verschämt auf den Boden wandern. Jetzt bloß nicht auffällig verhalten!

Wie wichtig Employer Branding für Unternehmen ist, hat sich langsam herumgesprochen. Dabei wird die andere Seite oft übersehen. Oder gibt es tatsächlich scharenweise motivierte Mitarbeiter, die nur darauf gewartet haben, endlich zum Corporate Influencer zu werden?

Dabei gibt es triftige Gründe, warum du dir die Frage stellen solltest, zum Aushängeschild für deinen Arbeitgeber zu werden. Die drei wichtigsten habe ich hier zusammengefasst.

Grund 1: Du hast es in der Hand, wie dein Unternehmen wahrgenommen wird

Seien wir mal ehrlich: Es gibt Branchen, die haben Imageprobleme. Trotzdem gibt es auch in solchen Branchen nicht nur schwarze Schafe, sondern viele gute Arbeitgeber und interessante Aufgabengebiete. Denn wie so oft existieren in der Realität immer Graustufen jenseits von Schwarz und Weiß, Klischees und Vorurteilen. Trotzdem müssen sich Menschen, die für ein solches Unternehmen arbeiten, bei jedem Party-Gespräch dafür rechtfertigen, warum sie sich gerade für dieses oder jenes Unternehmen entschieden haben, oder ob sie das wirklich mit ihrem Gewissen vereinbaren können.

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Genau das ist einer der Gründe, um Corporate Influencer zu werden. Die meisten Menschen entscheiden sich sehr bewusst dafür, für ein bestimmtes Unternehmen zu arbeiten. Es gibt keinen Grund, das geheim zu halten. Ganz im Gegenteil: Anstatt anderen zu überlassen, das öffentliche Bild eines Unternehmens zu prägen, solltest du das besser direkt selbst machen.

Grund 2: Du sorgst dafür, dass du und deine Themen sichtbar werden

Dabei ist es unvermeidlich, dass du als Person in Erscheinung trittst. Dazu gehört ein Stück Überwindungskraft und Mut. Aber dieser Mut wird sich auf lange Sicht auszahlen. Wer als Person und Botschafter für seine Themen in Erscheinung tritt, bekommt die Chance, sein Netzwerk zu erweitern und in Austausch mit Gleichgesinnten zu treten.

Heute ist es einfacher als jemals zuvor, einen Anfang zu machen. Manchmal genügt es schon, regelmäßig bei LinkedIn oder Twitter einen Like zu vergeben, Inhalte zu teilen oder einen Kommentar zu hinterlassen. Etikette selbstverständlich vorausgesetzt. Zudem gibt es tolle Vorbilder, von denen du dich inspirieren lassen kannst.

Grund 3: Du hast die Macht, Dinge zu verändern

Nicht zuletzt haben Corporate Influencer enorme Macht, weil ihre Stimme als authentisch wahrgenommen wird. Das heißt: Wenn du etwas sagst, ist dir eine gewisse Aufmerksamkeit sicher und das, was du sagst, bekommt damit Gewicht. Als Corporate Influencer bekommst du damit nicht nur die Möglichkeit, dich mit deinem Wissen als ExpertIn zu positionieren, sondern hast auch die Chance, bestimmte Veränderungen anzustoßen. Du findest, dass es absolut Sinn ergibt, in deinem Bereich mobiles Arbeiten zu fördern? Vertritt diese Position mit deinen Argumenten.

Aus demselben Grund, warum wir gerne Blog-Beiträge oder Google-Bewertungen von Restaurants lesen und schätzen, wird deine Meinung auf lange Sicht eine Wirkung entfalten. Auch die Tatsache, dass du als Corporate Influencer zum Vorbild für andere wirst, ist nicht zu unterschätzen. Du wirst Gleichgesinnte finden, mit denen du dich vernetzen, Themen setzen und diese voranbringen kannst.

Der CEO und du

Dass nur noch CEOs das Gesicht eines Unternehmens sein (beziehungsweise: werden) sollen, stimmt heute längst nicht mehr. Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter brauchen heute gleichermaßen den Mut, nach außen zu treten, Diversität zuzulassen und vor allem zu zeigen. Wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter zudem aktiv durch Schulungen und Workshops zu Storytelling und Social-Media-Kommunikation unterstützen, können alle Seiten gewinnen. Corporate Influencer wirken nach außen und nach innen, sie tun etwas für ihren Arbeitgeber und für sich selber.

Tijen Onaran ist Gründerin von startup affairs, einer PR und Digitalberatung. Wenn sie nicht publiziert, moderiert und spricht, bringt sie mit ihrer Initiative Global Digital Women ziemlich tolle Frauen aus ziemlich tollen Bereichen zusammen. Sie hat ein Herz für Freigeister, Menschen mit Macher-Gen und ihre Hunde Paul und Leo. Sie gehört außerdem zu den 100 Köpfen im jährlichen Ranking von W&V.

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