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1 Google
(Foto: 123rf.de)
Google Internet Suchmaschine

20 Jahre Google: Happy Searchday to you!

Das LEAD-Special zum runden Geburtstag: Hier sind die ersten zehn von 20 Geschichten und Tricks rund um die erfolgreichste, nützlichste und neugierigste Website der Welt, die jeden Tag 5,5 Milliarden Fragen beantwortet.

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Happy Searchday to you! Google feiert Geburtstag. Am 4. September 1998 gründeten Larry Page und Sergey Brin in Menlo Park/Kalifornien die Google Inc., aus der 20 Jahre später der größte, mächtigste und meistgefürchtete Internetkonzern der Welt geworden ist.

Auch wenn Google von YouTube übers Android-Smartphone bis zu Maps und Gmail im Leben seiner Nutzer längst allgegenwärtig ist – Keimzelle und Aushängeschild bleibt die Suchmaschine, die bereits am 15. September 1997 ans Netz ging. Seither suchen wir nicht mehr im Internet (wie davor mit dem längst vergessenen Altavista), sondern wir googeln.

1. Darüber redet Deutschland

5 Google Hot Trends
Sehr amüsant, die aktuellen deutschen „Hot Trends“ (Foto: Google)

Was beschäftigt die Deutschen gerade? Der Tod von Vater Beimer in der Lindenstraße? Die Stimmprobleme von U2-Sänger Bono? Oder der Fehler von Sebastian Vettel beim Formel-1-Rennen in Monza? Niemand weiß das besser als Google. In den Hot Trends zeigt eine faszinierende Animation mit bunten Kacheln live, nach was das Land gerade sucht. Spannender als jedes Fernsehprogramm!

2. Danach sucht(e) die Welt

Die Google Trends sind ohnehin eine Fundgrube für Geschichte und Geschichten. Dort erfährt man, dass 2017 weltweit die meistgestellte Google-Frage war: „Wie stellt man Schleim her?“ Das Glibberzeug ist bei Kindern offenbar so beliebt, dass letztes Jahr in Supermärkten der Klebstoff als wichtigste Zutat knapp wurde. Eine spannende Zeitreise führt ins Jahr 2001 (Foto unten) in dem Google erstmals seine Trends auswertete. Die meistgesuchten neuen Produkte waren damals Windows XP, Xbox und PlayStation 2. Gefragteste Technikmarke: Nokia. Verdammt lang her.

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6 Google Trends 2001
Reise in die Vergangenheit: Google-Trends von 2001 (Foto: Google)

3. Was Google alles über mich weiß

Im Allgemeinen weiß Google mehr über seine Nutzer als der eigene Lebenspartner. Wer nach einem Scheidungsanwalt sucht, Angst vor Speiseröhrenkrebs hat oder seinen Chef vergiften will, der googelt ganz im Geheimen nach entsprechenden Tipps. Was Google alles an Informationen über einen angehäuft hat, erfährt man im Google Dashboard. Dort wird quasi die Lebensgeschichte eines Google-Nutzers erzählt – bis hin zur Website, nach der er am 31. August 2011 um 19.42 Uhr gesucht hat (erster Krach mit dem Chef). Hier lassen sich alle nur denkbaren Daten abrufen und herunterladen. Voraussetzung: Der Nutzer verwendet – wie die meisten – Google mit einer Anmeldung, und nutzt die Dienste nicht anonym.

4. Schluss mit der Neugierde

Wer genug hat vom großen Datensammeln, kann ebenfalls im Dashboard die Erfassung durch Google unterbinden. Die Aufzeichnung von Suchanfragen, von YouTube-Nutzung oder von Bewegungsdaten lassen sich hier durch einfache Schieberegler abstellen. Dann fällt es Google deutlich schwerer, die Daten eines Nutzers über alle Geräte wie Smartphone, Tablet und PC hinweg zu einem großen Profil zu kombinieren, das sich an Werbetreibende verkaufen lässt.

5. Google ohne Anmeldung

7 Google Abmelden
Gut für den Datenschutz – mit dem Männchen-Symbol oben rechts bei Google abmelden (Foto: Google)

Wer Google weiterhin nutzen will, es aber nicht mit seinen Daten füttern möchte, sollte die Dienste außerdem möglichst ohne Anmeldung nutzen. Die Google-Suche, Maps oder das Anschauen von YouTube-Videos sind beispielsweise auch anonym möglich. Die Abmeldung klappt über das Männchen-Symbol oben rechts im Browser. Nötig ist eine Anmeldung nur für Dienste wie Gmail, Google Docs oder das Hochladen von YouTube-Videos.

6. Die beste Alternative

8 Duck Duck Go
Top-Alternative DuckDuckGo (Foto: DuckDuckGo)

DuckDuckGo ist zur bekanntesten Google-Alternative geworden. Das Unternehmen aus Pennsylvania wirbt mit dem Motto „Die Suchmaschine, die Sie nicht verfolgt“. DuckDuckGo speichert nicht, wonach seine Nutzer suchen, und verkauft die Daten nicht an andere Unternehmen. Geld verdient die Firma mit eingeblendeten Anzeigen, die zu den Suchen passen, die aber nicht mit Nutzerdaten verknüpft werden. Und: DuckDuckGo bietet praktische Funktionen, die es nicht einmal bei Google gibt – wie die Ausrufezeichen-Schnellsuche mit den „!bangs“. Wer zum Beispiel !amazon schuhe eingibt, landet direkt auf der Schuh-Seite des Online-Händlers. Es gibt über 11.000 !bangs, die DuckDuckGo hier erklärt.

7. Die schnellste Google-Suche

Es gibt zahllose und oft kaum bekannte Kurzbefehle, die die Google-Suche erleichtern und beschleunigen. Eine Suche mit dem Unendlich-Zeichen (zum Beispiel ~verein München) liefert beispielsweise Ergebnisse mit ähnlichen Begriffen, so lässt sich die Suche weiter fassen. Und eine Suche mit „allintitle“ bringt nur Ergebnisse, bei denen die Suchbegriffe im Titel stehen. Mit allintitle:Sportverein München kommen also wesentlich relevantere Ergebnisse zustande. Google selbst liefert hier alle Infos dazu.

8. Das Express-Google

Manche Suchanfragen beantwortet Google ganz besonders schnell. Die Suche nach Wetter plus Postleitzahl (z.B. Wetter 81677) bringt sofort eine überaus brauchbare Wettervorhersage für die nächste Woche an diesem Ort. Und der Befehl „define:“ (z.B. define:oktoberfest) liefert die Definition und die relevantesten Einträge zu diesem Stichwort.

9. Google mit einem eigenen Browser nutzen

Wer sich auch nicht per Cookie ausforschen lassen will, verwendet für sensible Google-Anfragen (Chef! Gift!) einen eigenen Browser, der sonst kaum oder nie zum Einsatz kommt. Das schützt auch auf anderen Seiten die Privatsphäre sehr wirksam. Denn: Das vielleicht effektivste Mittel, Internetaktivitäten zu analysieren, ist der „Browser-Fingerabruck“. Denn Browser ist nicht gleich Browser. Es gibt unzählige Varianten, Programme, Programmversionen, Betriebssysteme, Sprachen, Plug-ins, Bildschirmauflösungen oder installierte Schriften. Das alles ergibt zusammen einen virtuellen Fingerabdruck, eine digitale DNA, die weltweit beinahe unverwechselbar ist. Wer hier abwechselnd verschiedene Browser einsetzt, ist schlechter durchs Netz zu verfolgen.

10. Suche auf Klingonisch

Die Google-Suche beherrscht 149 irdische Sprachen – und einige außerirdische und fiktive. Im Angebot sind u.a.:

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