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Facebook 15
15 Jahre Facebook – LEAD gratuliert, analysiert und kritisiert in zwei Teilen (Foto: 123rf.de)
Facebook Social Media Mark Zuckerberg

15 Jahre Facebook: 15 Likes

Happy Birthday? Heute wird Facebook, das größte und umstrittenste soziale Netzwerk der Welt, 15 Jahre alt. Am 4. Februar 2004 brachte Harvard-Student Mark Zuckerberg zusammen mit vier Kommilitonen "TheFacebook" ans Netz – und veränderte damit die Welt, zum Guten wie zum Schlechten. LEAD zieht Bilanz - mit 15 Likes im ersten Teil und 15 Dislikes im zweiten Teil.

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Like 1: Die ganze Welt in einem Netz

Facebook Strand
So nah, als wär man da: Um weltweit Kontakt zu halten, ist Facebook unschlagbar (Foto: 123rf.de)

Die Schwester im Nachbarort oder der Kumpel am anderen Ende der Welt in Neuseeland – es war noch nie so einfach wie mit Facebook, mit Menschen in aller Welt Kontakt zu halten oder alte Freunde wiederzufinden. 2,2 Milliarden Facebook-Mitglieder, die sich über Nachrichten, Fotos und Videos austauschen: Mark Zuckerbergs ursprüngliches Studenten-Netzwerk hat sich zu einer regelrecht völkerverbindenden Plattform entwickelt. Eigentlich eine brillante Idee.

Like 2: Neue Menschen kennenlernen

Früher hat man sich an der Uni kennengelernt, am Arbeitsplatz, in der Disco oder in der Nachbarschaft. Das funktioniert nach wie vor. Aber Facebook erweitert die Kontaktmöglichkeiten drastisch. Spannende Menschen kennenzulernen, die zudem vergleichbare Interessen und Ansichten haben – Facebook ist Weltklasse darin, neue Kontakte zu ermöglichen.

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Starkes Marketing für starke Marken

Digitalisierung soll Wachstum bringen, aber nicht nur für die Big Player. Der Mittelstand nutzt diese Chance ebenfalls für sich. Nur wie, ist die Frage. Wie agiert beispielsweise die Firma Sport Schuster in puncto Marketing? Das LEAD Bookazine 3/2018 zeigt, wie der Mittelstand das Marketing im digitalen Wandel gestaltet. Kundenbedürfnisse und eigene Werte – darum sollte es gehen.

Like 3: Selbstdarstellung

Das Wort klingt eher negativ, ist aber gar nicht so gemeint. Wenn Facebook-Mitglieder ihr Profil anlegen und pflegen, Informationen über sich einstellen, Bilder und Videos zeigen oder ihre Hobbys präsentieren, beschäftigen sie sich mit sich selbst und zeigen ihr Gesicht der Welt. Experten sind überzeugt, dass sich das überaus positiv auf das Selbstbewusstsein auswirken kann.

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Like 4: Hobbies pflegen

Fcb Facebook
"Wir lieben den FC Bayern." Diese Facebook-Gruppe glaubt weiterhin an die Meisterschaft (Foto: Facebook)

Bei Facebook gilt: Es gibt für alles eine Gruppe. Von den "Freunden von Papst Franziskus" über "Ahnenforschung Brandenburg" und dem "Citroën Veteranen Club" bis hin zu (womöglich) "Griechisch lernen für finnische Au-pairs" finden in dem Netzwerk Menschen mit den abgefahrensten Interessen zusammen – die sich früher nie und nimmer über den Weg gelaufen wären.

Like 5: Hilfe für Schüchterne

Es gibt zahllose Menschen, die sich im "normalen Leben" enorm schwer damit tun, neue Kontakte zu knüpfen und sozial zu interagieren. Oder sie haben vor lauter Arbeit keine Zeit dafür. Facebook ermöglicht es auch den chronisch Schüchternen und den Überarbeiteten, am sozialen Leben teilzunehmen. Der Wert dieses Angebots ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Schließlich wird der Mensch als soziales Wesen geboren.

Like 6: Raus aus der Isolation

Jess Perna
Der Illustrator Jess Perna gestaltet Malbücher für Erwachsene, und hilft damit vielen Menschen aus der Isolation (Foto: Facebook)

Für kranke Menschen oder Menschen mit Behinderung ist Facebook in vielen Fällen das Tor zur Welt. Wenn sie ihr Zuhause nicht mehr verlassen können oder im Krankenhaus liegen, ist das Netzwerk für sie die perfekte Möglichkeit, Kontakt nach draußen zu halten. Der Illustrator Jess Perna berichtet, was die Malbücher für Erwachsene, die er gestaltet, alles bewirkt haben: "Ich habe darüber 3.600 Facebook-Freunde gewonnen. Viele sind an ihr Bett gefesselt oder leben in Heimen. Sie kaufen meine Bilderbücher, gründen Malclubs und tauschen ihre Werke aus. Das holt sie aus ihrer Isolation." Hier hat das "soziale" Netzwerk seinen Beinamen tatsächlich verdient.

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Like 7: Für eine bessere Welt

Greta Thunberg
Für Aktivisten wie die junge Schwedin Greta Thunberg ist Facebook eine elementare Plattform (Foto: CNN)

Trotz Fake News und Hassbotschaften – Facebook hat auch das Potenzial, die Welt zum Positiven zu verändern. Für Aktivisten und Oppositionsbewegungen ist Facebook eine der wichtigsten Plattformen, sich zu finden, zu koordinieren und weitere Anhänger zu gewinnen. Jüngste Beispiele: Für die schwedische Öko-Rebellin Greta Thunberg dient Facebook ebenso als zentrale Plattform wie für den venezolanischen Parlamentspräsidenten Juan Guaidó, der in seinem Land gerade um die Macht kämpft. Weiterer Aspekt dieser positiven Wirkung von Facebook sind die Millionen von Euro, die hier regelmäßig für soziale Zwecke oder nach Naturkatastrophen gesammelt werden – Spendenaktionen, an denen sich Facebook mit erheblichen Summen auch selbst beteiligt.

Like 8: Immer auf dem neuesten Stand

Was treibt die ehemalige Mitschülerin in Berlin, wie geht’s dem Bruder im Urlaub in Marokko, und welches Zipperlein plagt gerade die Mama? Wer hier früher auf dem aktuellen Stand der Dinge bleiben wollte, musste viel telefonieren, simsen und mailen. Heute genügt ein Blick auf die Facebook-Timeline, und schon gibt’s alle Updates von Familie und Freunden. Superschnell, superpraktisch!

Like 9: Netzwerken

Facebook ist perfekt dafür geeignet, sein privates und vor allem auch berufliches Netzwerk zu hegen und zu pflegen – ohne, dass man dafür lange am Telefon hängen oder sich ständig persönlich treffen muss. Daraus kann sich ein spannender Informationsaustausch ergeben, und irgendwann womöglich eine neue berufliche Chance. Und weil immer mehr Arbeitgeber für die Besetzung neuer Jobs bei Facebook recherchieren, kann ein gut gepflegtes Profil, das Kompetenz und Sympathie ausstrahlt, zu ganz neuen beruflichen Perspektiven führen.

Like 10: Lebenshilfe

Baby Weint
Wenn das Baby nachts weint – irgendjemand auf Facebook hat immer einen Tipp parat (Foto: 123rf.de)

2,2 Milliarden Facebook-Mitglieder, also rund 29 Prozent der Weltbevölkerung, besitzen ein unglaubliches Reservoir an Fähigkeiten und Kenntnissen, das sich jederzeit anzapfen lässt. Wenn das Baby nachts krank wird und schreit, wenn der Oldtimer zickt oder Restaurant-Tipps für die Provence gefragt sind – auf Facebook findet sich praktisch immer jemand, der sich damit auskennt, und das rund um die Uhr. Das große Helfer-Netzwerk!

Like 11: Besser lernen

Facebook gilt als erstklassiges Werkzeug, um besser und effektiver zu lernen. Ob normale Schulklassen oder Online-Lernen – eine Facebook-Gruppe kann den Unterricht perfekt ergänzen, zum Austausch von Tipps, von Materialien oder zum Organisieren der Klassen und Kurse. Eine Geschichtsklasse oder ein Politik-Kurs kann Facebook beispielsweise dazu verwenden, um aktuelle Themen zu diskutieren oder die nächsten Stunden vorzubereiten. Und Lehrer, die sich über Facebook mit ihren Schülern und Studenten austauschen, wirken laut mehrerer Studien aktiver und vertrauenswürdiger als ihre "Offline-Kollegen".

Like 12: Kundenkontakt

Für Unternehmen bietet Facebook exzellente Möglichkeiten, mit ihren Kunden in Kontakt zu kommen, den Kontakt zu halten oder Support zu leisten. Denn, wie Psychology Today erklärt: Online trauen sich Kunden, Fragen zu stellen, die sie am Telefon oder gar im persönlichen Gespräch nie stellen würden. Der Kontakt in Echtzeit und praktisch rund um die Uhr ist einer Hotline in vielen Fällen überlegen.

Like 13: Marketing

Warum hat Facebook im vergangenen Jahr 55,8 Milliarden Dollar Umsatz verzeichnet – obwohl es nichts herstellt, das man anfassen oder benutzen kann? Einfache Antwort: Weil sich das Netzwerk gut dafür eignet, mit Anzeigen und anderen Maßnahmen Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Zwei Zahlen dazu: Laut einer Studie von Yes Lifecycle Marketing lassen sich 57 Prozent der Menschen bei ihrem Einkaufsverhalten von sozialen Medien beeinflussen. Mit 44 Prozent liegt Facebook dabei deutlich an der Spitze. Für Nutzer bedeutet das leider im Umkehrschluss, dass ihre Gewohnheiten und ihr Konsumverhalten umfassend ausgeforscht werden. Für Unternehmen, egal ob klein oder groß, funktioniert Facebook als Marketing- und Werbeplattform aber nach wie vor exzellent.

Like 14: WhatsApp

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WhatsApp – eine Erfolgsgeschichte ohne Ende. Wenn es Facebook jetzt nicht vermasselt (Foto: 123rf.de)

19 Cent oder mehr pro SMS – so sah die Welt vor WhatsApp aus. Zehn Jahre nach dem Start des Messengers und fast genau fünf Jahre nach dessen Übernahme durch Facebook am 19. Februar 2014 sind Gebühren für Kurznachrichten eine Erinnerung an die graue Vorzeit. 1,5 Milliarden Menschen weltweit nutzen WhatsApp, und "WhatsAppen" hat es längst zum Verb gebracht. Bei einer Wahl zur beliebtesten und praktischsten App, vom Kind bis zum Rentner, wäre der Messenger garantiert die Nummer eins. Bleibt zu hoffen, dass es Facebook jetzt nicht vermasselt, mit der angekündigten Werbung in WhatsApp und mit der angedrohten Fusion der Chats von WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram.

Like 15: Instagram

Selfie Instagram
Selfies und Instagram – sie machen das Netz bunter (Foto: 123rf.de)

Über die allzu heile Gänseblümchen-Welt von Facebooks Foto-Tochter, in der sich (fast) alle lieb haben, gesund ernähren und in der das Leben rosarot gefiltert ist, lässt sich trefflich streiten. Andererseits: Dass es wenigstens ein Netzwerk gibt, in dem nicht Hass und Fake News dominieren, ist allemal erfreulich. Und ohne die Bilder, Videos und Stories, die eine Milliarde (!) Instagram-Nutzer, vom Normalo bis zum Superstar, täglich posten, wäre das Netz ein ganzes Stück langweiliger.

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Bei Facebook ist also alles prima? Von wegen: Hier kommt der zweite Teil: 15 Jahre Facebook - 15 Dislikes

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Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das LEAD Bookazine 4/2018 gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

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