Schlag auf Schlag geht es in diesem Jahr mit den Änderungen bei Facebook. Nach der Ankündigung der Graph Search und dem neu gestalteten Newsfeed scheint Mark Zuckerbergs Unternehmen nun Hashtags einführen zu wollen. Damit hat Twitter schon gute Erfahrungen gemacht. Für Marken sind sie die Chance, einen Begriff zu prägen und positiv aufzuladen. Allerdings sind die User gnadenlos, so dass so mancher gute Versuch nach hinten losgehen kann. So wandelte sich der gut gemeinte Hashtag von McDonald's #mcdstories schnell in ein El Dorado der Unzufriedenen.
Wo die Chancen für Werbungtreibende liegen, hat Johannes Lenz, Corporate Blogger bei AKOM360, versucht darzulegen.
1. Zusätzliche Marketingoption für Marken
Insbesondere wenn Facebook "trending topics" einführt, also darstellt, was momentan Gesprächsthema ist, ist das ein wundervolles Experimentierfeld für Marken. Zumal Facebook Bildern und Videos im neuen Newsfeed mehr Fläche, sprich Aufmerksamkeit, widmet. Das könnte auch Ads zugute kommen.
2. Mehr Präsenz
Heutzutage ist das Finden von Marken noch recht mühevoll. Oft werden einem nicht die gewünschten Facebook-Seiten angezeigt. Ein Hashtag würde die Suche erleichtern.
3. Agenda-Setting
Marken wollen Botschaften zu ihren Produkten vermitteln - sei es Genuss, Service oder Bequemlichkeit. Wer seine Botschaften thematisch verpackt und kurz und knackig serviert mit einem Hashtag, kann erfolgreich Themen besetzen.
4. Marken werden auffindbarer
Es wäre vorstellbar, dass Facebook Hashtags nicht nur dazu nutzt, um die bestehenden öffentlichen Inhalte im Netzwerk auffindbarer zu machen, sondern dass diese auch in Suchmaschinen angezeigt werden. Damit hätten Marken einen weiteren Anreiz, sich als Problemlöser und relevant zu positionieren.
5. Höhere Verweildauer
Die Anstrengungen, die Facebook derzeit und künftig unternimmt, dienen vor allem zwei Zielen: Längere Verweildauer der Nutzer und Steigerung der Interaktion zwischen ihnen, um, daraus abgeleitet, die Plattform zu monetarisieren und attraktiv für Werbekunden zu sein. Und die Suche per # würde dazu führen und die Reichweite als einem gewichtigen Faktor stärken. Vorstellbar ist, das Nutzer Suchen anlegen können oder Listen zu bestimmten Themen. Und gerade dort wäre es von Vorteil für Marken, aufzutauchen. Ob organisch oder via Werbung, ist erst einmal zweitrangig,
Den vollständigen Blog-Beitrag von Johannes Lenz kann man hier im Netz nachlesen.
Dieser Blogeintrag wurde verfasst von:
Annette
Mattgey