Fans bei Facebook sind nicht unbedingt Marken-Liebhaber - den Schluss zieht Debbie Weinstein, Senior Director für Social Media Innovation bei Unilever. Deshalb kürzt der Konsumgüter-Hersteller seine Social Media-Etats und investiert stattdessen stärker in Word of Mouth. "In Zukunft versuchen wir breiter angelegte CRM-Strategien zu entwickeln und suchen Marken-Fürsprecher durch Word of Mouth", erklärte Weinstein auf der Social Brands-Konferenz in London. Magnus Cormack von der CRM-Softwarefirma Synapse pflichtet ihr bei und findet, dass Unternehmen zu oft noch damit beschäftigt sind, Massen von Fans zu generieren. Aber: "Wir müssen uns daran erinnern, dass nur Facebook sie Fans nennt. Die meisten wurden über Gewinnspiele und Aktionen angelockt und sie sind keineswegs engagiert." Für den Umsatz entscheidend sei die Verbindung aus Reichweite und Engagement, mahnten auch andere Referenten. Für Weinstein liegt der Schlüssel zum Erfolg bei Realtime-Projekten in Social Media so wie etwa Filmproduktionen ihre Kinostarts ans Feedback der User koppeln. "Jetzt setzen wir Social Media ein, um Innovation, Forschung und Entwicklung anzuheizen."
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Annette
Mattgey