Larissa Pohl ist die Deutschland-Chefin der neu gegründeten Einheit Social@Ogilvy. Die Werbeagentur Ogilvy & Mather bündelt dafür weltweit Digitalexperten, die sich vorrangig um Social Media Marketing and Communication, Social Shopping, SocialCRM, Social Care und Analytics kümmern sollen.
Social@ogilvy versteht sich als Querschnitts-Team. Wie funktioniert das im Alltag: Werden Sie erst tätig, wenn Kunden nach Social Media fragen oder überlegen Sie sich proaktiv Kundenlösungen?
S@O ist eine Art Kompetenz-Zentrum, dass das Thema treiben wird. Hierzu gehört beides, so ist das in anderen Bereichen bei uns ebenso. Die Teams arbeiten sowohl auf konkreten Briefings, schlagen aber auch Lösungen "ungebrieft" vor, wenn sie sinnvoll sind für den Kunden.
Welche Brücken bestehen zu den klassischen Kreativen?
Meinen Sie die Kreativen aus der O&M Werbeagentur ? Social Web ist keine eigene Disziplin sondern eine Art der Kommunikation. Und die Kollegen aus S@O finden sich in allen Bereichen der Agentur wieder. Die Facebook-Kampagne "Chefticket" ist beispielsweise maßgeblich aus der klassischen Agentur entstanden.
Haben Sie für Ihre bisherigen Social-Media-Aktivitäten Erfolgsmessungen durchgeführt? Werden Sie das in Zukunft tun? Mit welchen Methoden?
Ja, wir arbeiten eigentlich immer mit Erfolgsmessungen und bieten unseren Kunden das mit an: auf dem Mediamarkt-Facebook-Profil und in der "hej"-Community (Ikea) zum Beispiel, aber auch bei der Chefticket-Facebook-Kampagne. Das hat uns immerhin einen silbernen Effie eingebracht.
Wie wollen Sie Kunden überzeugen, die sich von Social Media bereits wieder abwenden? (z.B. Unilever, die mehr in WoM investieren wollen)
Wir versuchen immer die beste Kommunikationslösung für unsere Kunden zu finden, das kann Social sein, kann aber auch eine TV-Kampagne sein, ein Kundenbindungsprogramm, ein PR Konzept oder alles zusammen. Wir wollen niemanden von Social alleine wegen des Kanals Social überzeugen, sondern immer von der besten Lösung für seine Aufgabenstellung.
Dieser Blogeintrag wurde verfasst von:
Annette
Mattgey