Pinterest streicht einen äußerst umstrittenen Punkt aus seinen Nutzungsbedingungen. Bisher war dort zu lesen, dass die Mitglieder durch das Posten auf der Bilder-Plattform an Pinterest ein Verkaufsrecht an den Fotos abtreten. Man nehme diesen Passus heraus, weil Pinterest "sowieso niemals die Absicht gehabt hätte, Inhalte zu verkaufen", heißt es in einem Schreiben an die Nutzer.
Pinterest nimmt noch weitere Veränderungen an seinen Nutzungsbedingungen vor: So soll es den Mitgliedern etwa leichter gemacht werden, vorsetzliche Verstöße gegen das Urheber-oder Markenrechtsgesetz zu melden. Wie bereits CEO Ben Silbermann auf dem Festival South by Southwest (SXSW) angekündigt hatte, öffnet sich Pinterest mit den Umstellungen auch für API. Die geänderten Nutzungsbedingungen würden "besser reflektieren, in welche Richtung sich das Unternehmen künftig bewegen wolle". Sie treten am 6.April in Kraft.
Die Foto-Plattform wächst zunehmend: Allein im Februar zählte "Focus"-Blogger Holger Schmidt sechs Millionen neue Nutzer.
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