Für Blumenversender ist der Valentinstag am 14. Februar einer der umsatzstärksten Tage des Jahres. Der Berliner SEO- und Social-Media-Analyst Searchmetrics hat untersucht, wie sich Deutschlands Blumen-Webshops gerade bei Google und im Social Web schlagen. Das Ergebnis: Floraprima.de hat Searchmetrics-Berechnungen zufolge mit einem Visibility-index von 10615 die größte Sichtbarkeit im Web - vor Blume2000.de und Fleurop.de.
Dabei setzt Floraprima stärker als die Konkurrenz auf bezahlte Adword-Anzeigen bei Google und macht so das im Vergleich zu den Konkurrenten Fleurop.de und Blume2000.de schlechtere Abschneiden im organischen Ranking wieder wett. Im Social Web ist Floraprima mit einem Social-Visibility-Index von 2898 ebenfalls deutlich besser vertreten als die Konkurrenz.
Branchen-Marktführer Fleurop, im Gesamt-Visibility-Ranking auf Platz drei, spielt seine Power vor allem im SEO-Bereich aus. Mit einem SEO-Visibility-Index von 9000 liegt Fleurop deutlich vor allen anderen Mitbewerbern. Blume2000.de kommt hier mit einem Indexwert von 8737 auf Rang zwei, für Floraprima langt es mit 5478 Punkten für Rang drei.
Im SEM-Bereich zählen neben Floraprima vor allem Euro Florist (Index 1351) und Fleurop (1205) zu den Big-Spendern bei Google. Hingegen geben den Searchmetrics-Analysen zufolge Blumenversender wie Tchibo oder Aldi Blumen sowie Flowerdreams, Floridee oder Jolly Flowers auch vor dem Valentinstag keinen Cent für bezahlte Anzeigen bei Google aus.
Im Social Web haben neben dem erstplatzierten Floraprima (Social-Visibility-Index 2898) Lidl Blumen (1919) und Valentins.de (1248) die beste Sichtbarkeit.
"Anhand der Zahlen aus unserer Searchmetrics-Suite ist sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Blumenversender ihr Suchmaschinenmarketing vor dem Valentinstag handhaben", sagt Searchmetrics-Geschäftsführer Marcus Tober. "Während Floraprima sehr viel Geld in das bezahlte Ranking investieren muss, hat Fleurop seine SEO-Hausaufgaben erledigt und kann durch eine optimale organische Platzierung sehr viel Adwords-Budget sparen."
Der Searchmetrics-Visibility-Index zeigt, wie sichtbar eine Webseite bei Google und im Social Web ist, das heißt, wie häufig und wie präsent eine Domain in den organischen und bezahlten Suchergebnissen bei Google oder in Erwähnungen in sozialen Netzwerken ist. Zur Ermittlung des Visibility-Index durchsucht Searchmetrics den Google-Index nach Millionen von Keywords. Als wichtigste Größe werden hierzu die Anzahl der Suchbegriffe, für die die Webseite in den Suchergebnissen erscheint, genommen und mit der Anzahl der Suchanfragen für diese Keywords sowie der Platzierung gewichtet.
Dieser Blogeintrag wurde verfasst von:
Uli
Busch