Wer kennt sie nicht: Gestresste Männer, die unschlüssig vor dem Regal mit der Liebsten telefonieren. Das ist jedoch nicht die einzige Art, sein Handy während eines Einkaufs zu nutzen. Hemmungen, direkt im Laden mobil ins Netz zu gehen, haben heutige Kunden nicht mehr. Das lässt sich jedoch auch fürs eigene Marketing nutzen. So hat zum Beispiel Edeka soeben eine eigene App lanciert. Damit lässt sich nicht nur die nächste Filiale finden, sondern Handy-Besitzer können auch Angebote recherchieren, Rezepte nachlesen, mehr Infos via Barcode bekommen, die App via Facebook und Twitter weiterempfehlen, spielen und einiges andere. Der Lebensmittelhändler folgt damit einem Trend, der sich in den USA schon beim diesjährigen Weihnachtseinkauf gezeigt hat.
Etwa die Hälfte aller Mobiltelefonierer hat während des Einkaufs sein Gerät benutzt: 38 Prozent haben damit telefoniert, 24 Prozent haben nach Kritiken im Netz gesucht und 25 Prozent haben Preise verglichen. Besonders unter 50-Jährige, besser Gebildete und Städter schauen online nach Rezensionen. Wer sich nach Kundenmeinungen erkundigt, sucht meist auch nach Preisalternativen. Und das hat Folgen: 37 Prozent entscheiden sich komplett gegen das Produkt, 35 Prozent kaufen die Ware vor Ort, immerhin ein Fünftel bestellt es online und acht Prozent kaufen das Produkt, aber wechseln den Laden. Die Daten entstammen The Pew Research Center’s Internet & American Life Project.
Dieser Blogeintrag wurde verfasst von:
Annette
Mattgey