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Dmexco 2012

Handy bald so selbstverständlich wie das Portmonnaie beim Einkauf

Annette Mattgey Veröffentlicht am 13.09.2012 - 13:36 Uhr

Handy bald so selbstverständlich wie das Portmonnaie beim Einkauf
Foto: © Unternehmen

Mobile Recherchen entwickelt sich zum zentralen Element des Kaufprozesses – sowohl online als auch offline. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Tradedoubler, die auf der Dmexco in dem Whitepaper „Mobile Consumers & You“ vorgestellt wird. Die Studie identifiziert „Mobile“ als entscheidende Etappe der Customer Journey von der Informationssuche bis hin zum Kauf. Sie zeigt auch, dass mobile Recherchen häufig zu Konversionen in anderen Kanälen führen und Konsumenten sich mehr Interaktion mit Unternehmen mobil wünschen. Für die Studie wurden über 2.000 Smartphone-Nutzer in Deutschland, Schweden, Frankreich und Großbritannien befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
• 71 Prozent aller Smartphone-Nutzer recherchieren Produkte mobil. Ein Viertel der Suchen führen zum direkten Kauf im selben Kanal. Die Recherchen beeinflussen jedoch auch andere Kanäle. Die daraus resultierenden Käufe entstehen zu 47 Prozent am PC, zu 38 Prozent im stationären Handel und zu sieben Prozent auf einem Tablet.

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• Die Hälfte der Smartphone-Besitzer nutzt ihr Geräte von unterwegs zur mobilen Recherche, ein Viertel sogar direkt im stationären Handel. Der Kauf findet hier fast zwangsläufig mobil oder im Geschäft statt.

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• 19 Prozent der Nutzer suchen im Geschäft mobil nach Rabatt-Gutscheinen. Dieser Anteil steigt auf über 50 Prozent bei Nutzern mit installierten Cashback- oder Treuepunkt-Apps sowie 41 Prozent der Nutzer mit Daily-Deals Apps.

• Preisvergleich ist mit 42 Prozent zentrales Element des mobilen Rechercheverhaltens in Geschäften und bietet somit das Potenzial Käufer vom Geschäft wegzulocken.

• 40 Prozent der Befragten würden gerne mehr QR- und Barcodes für weitere Informationen scannen, 35 Prozent Rabatt-Gutscheine finden und jeder Fünfte mit dem Mobilgerät bezahlen können.

• Nur 16 Prozent der Nutzer, die mobil recherchieren, erhalten standortbasierte Angebote, dabei wünschen es sich 56 Prozent.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Händler eine Strategie brauchen wie sie die Kanäle Online und Mobile miteinander verzahnen“, sagt  Falk von Westarp, Market Unit Leader Zentraleuropa. Im Whitepaper „Mobile Consumers & You“ unterbreitetTradedoubler Vorschläge, wie Händler sich den Wünschen und Bedürfnissen der mobil vernetzten Verbrauchers annehmen können, sowohl
im M- und E-Commerce als auch im stationären Handel. Etwa mit Daily-Deals, Rabattgutscheinen, für den mobilen Kanal optimierte Webseiten und nachverfolgbare Affiliate Programme. „Wollen Händler konkurrenzfähig bleiben, müssen sie den Dialog mit ihren Kunden im Mobilbereich suchen und Mobile in ihre Vertriebskanäle integrieren. Hier haben sie die Chance, Interessenten anzusprechen und sie zu beeinflussen, wenn sie über einen Kauf nachdenken. Händler müssen die verschiedenen Szenarien kennen, in denen Verbraucher ihr Mobilgerät als Teil des Rechercheprozesses nutzen und die passende Konversionsmöglichkeit mit entsprechenden Kaufanreiz bieten. Hierfür ist es wichtig die Customer Journey über alle Kanäle hinweg zu tracken und die einzelnen Touch Points im Prozess genau zu kennen“, so von Westarp.

Das Tradedoubler-Whitepaper ist ab sofort hier zum Download verfügbar.

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