Gebastelt, gehäkelt und genäht wird nicht nur in Deutschland. Deswegen strebt das Geschenkeportal DaWanda nun die Internationalisierung an wie DaWanda-Gründerin Claudia Helming im Interview gegenüber Saal Zwei bekannte. Erst kürzlich sammelte Dawanda, an dem maßgeblich Holtzbrinck Ventures beteiligt ist, weitere vier Millionen Euro Kapital ein. Neu unter den Gesellschaftern sind Vorwerk Ventures und die britische Piton Capital. Das Kapital will Helming dazu verwenden, Dawanda ins Ausland zu bringen. Erste Anlaufstelle ist Frankreich. Für das Pariser Büro stellt sie gerade Mitarbeiter ein. Bis Sommer sollen weitere Länder folgen. Tabu bleiben dabei die USA, dort ist Etsy der unangefochtene Vorreiter. Auch China kann Helming ausschließen."Was dort als ‚handgemacht‘ bezeichnet wird, geht bei uns als Massenware durch." Aus unternehmerischer Sicht viel versprechend findet Helming Südamerika sowie Osteuropa, Skandinavien und die Schweiz. Dorthin hat DaWanda-Gesellschafter Piton Capital Beziehungen. Auch für Deutschland hat die Expansion Folgen: Hierzulande stockt DaWanda das Personal auf - im Management.
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Annette
Mattgey