In Großbritannien ist es schon so weit: Die Zahl der Smartphones toppt die der internetfähigen Mobiltelefone. In Japan und Frankreich werden beide Geräte-Arten etwa gleich häufig verwendet. Nur Deutschland hinkt mit einem Smartphone-Anteil von 23 Prozent hinterher. Das ergibt eine Google-Studie, die die fünf Kernmärkte USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan zu zwei verschiedenen Zeitpunkten untersucht hat (Jahresanfang 2011/Herbst 2011). In Großbritannien verfügen 45 Prozent aller Befragten über ein Smartphone, 43 Prozent nutzen ein weniger gut ausgestattetes Handy. In den USA und Frankreich stecken Smartphones in den Taschen von 38 Prozent der Nutzer. In Deutschland hat im Herbst 2011 noch jeder zweite ein Handy dabei. Doch die Smartphone-Nutzung holt auf. Während es am Jahresanfang 2011 hierzulande 18 Prozent Smartphone-Nutzer gab, kletterte die Zahl innerhalb eines halben Jahres auf 23 Prozent.
Ebenfalls erstaunlich: In vielen Märkten sind die Geräten für einen mobilen Zugang weiter verbreitet als Computer und Laptop. In den USA besitzen 76 Prozent der Verbraucher ein internetfähiges Mobilgerät und 68 Prozent einen stationären oder tragbaren Rechner.
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Annette
Mattgey