Die einen sind noch mitten im Karneval, die anderen denken schon an den 14. Februar: Tag der Liebenden und mittlerweile auch in Deutschland ein Anlass, sich gegenseitig (oder zur Not sich selbst) zu beschenken. Die Performance-Agentur Eprofessional hat einige Tipps zusammengestellt, wie Onlineshops die Zahl der Konversionen im Hinblick auf den Valentinstag in die Höhe schrauben können.
1. Google Adwords anpassen: Keywords und Landingpages auf den Valentinstag optimieren
Stellen Sie sicher, dass Sie trendige Valentinstags-Geschenke gezielt per Google Adwords bewerben. Prüfen Sie Ihre Keyword-Listen auf die diesjährigen Geschenke-Hits. Auch Retailer, die keine typischen Produkte verkaufen, sollten ihr Sortiment auf versteckte Geschenkideen prüfen. Kreieren Sie für Ihre Google-Anzeigen dann stimmungsvolle Landingpages.
2. Kontext-Targeting buchen
Auch Buchungen im Google Display-Netzwerk mit Keyword-Contextual Targeting können sich lohnen. So erscheinen Ihre Anzeigen bei spezifischen Keywords wie zum Beispiel Geschenk, Geschenkideen, kleine Geschenke. Dynamische Banner mit Valentinstagsangeboten entfalten mit entsprechendem Targeting zum Beispiel nach Geschlecht ihre maximale Wirkung.
3. Mobile Strategien entwickeln
Denken Sie an mobile User. „Ads for Offers“ kann sowohl für mobile SEA als auch mobile Display eingesetzt werden. Diese Anzeigen sind ideal, um online Aktionen im stationären Geschäft zu bewerben und so die Suchenden in den Laden zu locken (ROPO-Effekt; research online purchase offline). In Verbindung mit einem Gutschein in der Anzeige erhält der Kunde in der Filiale einen Rabatt. Dies ist besonders attraktiv für lokale Anbieter aus dem Bereich Freizeit und Entertainment wie Restaurants, Kinos oder Hotels.
4. Facebook Ads nach Beziehungsstatus aussteuern
Auch Facebook Ads, die auf den Shop verlinken, können den Umsatz ankurbeln. Steuern Sie Kampagnen auf die Beziehungsstatus „in einer Beziehung“, „frisch verlobt“ und „frisch verheiratet“ aus. Kreieren Sie verschiedene Zielseiten für Männer und Frauen. Und beachten Sie bei der Anzeige die 20-Prozent-Regel, die seit 15. Januar in Kraft ist: Bilder, die in Anzeigen verwendet werden, dürfen nicht mehr als 20 Prozent Text-Anteil enthalten. Faustregel also für den Valentinstag: mehr Herz, weniger Text.
5. Homepage umgestalten
Richten Sie auf Ihrer Website einen extra Kategorie-Bereich ein und benennen Sie ihn explizit, beispielsweise mit „Geschenkideen zum Valentinstag für ihn/sie“. Auch bebilderte Ideen auf der Homepage wirken verkaufsfördernd, zum Beispiel ein festlich dekorierter Valentinstisch.
6. Kaufhemmnisse abbauen
Jeder zweite Deutsche gibt für ein Valentinstags-Geschenk nur bis zu 25 Euro aus. Geben Sie deshalb, wenn möglich, Nachlässe auf die Versandkosten oder bieten einen kostenfreien Versand an, um unter dieser Grenze zu bleiben.
7. Angebote verknappen
Nutzen Sie Verknappungsmaßnahmen und begrenzen Sie die Menge und Abverkaufszeitraum der Produkte, um den Druck zu erhöhen („Nur noch xx Stück verfügbar“).
8. Verpacken inklusive
Das Auge schenkt mit: Geben Sie dem Kunden im Bestellprozess die Möglichkeit, das Geschenk in einer Geschenkverpackung zu verschicken, eine Grußkarte hinzufügen oder – Stichwort Cross-Selling – zusätzlich einen Blumenstrauß oder Pralinen mitzuschicken.
9. Termintreue zusichern
Betonen Sie die rechtzeitige Lieferung des Geschenks und bieten Sie Last-Minute-Shoppern einen Overnight-Service an.
10. Kunden belohnen
Beschenken Sie doch zum Valentinstag auch Ihre eigenen Kunden: Entwickeln Sie eine Bannerkampagne, mit der Sie sich bei Ihren Kunden bedanken. Zum Beispiel bekommt jeder hundertste Käufer einen Blumenstrauß gratis oder unter allen Käufern wird ein romantisches Wochenende für zwei verlost.
Dieser Blogeintrag wurde verfasst von:
Annette
Mattgey