Das US-Marktforschungsunternehmen Comscore hat in einer breiten Studie die Auslieferung und Wahrnehmung von Internetwerbung beleuchtet. Zu den untersuchten Marken zählten Chrysler, Ford, Kraft, Kimberley Clark und Kellogg's. Ihre Werbung wurde auf rund 381.000 Webseiten verfolgt, und zwar von dem neu eingeführten Messinstrument Validated Campaign Essentials, das Comscore mit der Studie vorstellte. 69 Prozent der Anzeigen gelten als "gesehen", der Rest wurde zwar ausgeliefert, aber die Internetnutzer haben entweder die Werbung übersprungen, bevor sie geladen wurde, oder einfach zu schnell nach unten gescrollt. Dabei gibt es extreme Unterschiede: Der Prozentsatz der wahrgenommenen Werbeanzeigen schwankt zwischen sieben und 91 Prozent. Verschwendetes Werbegeld stellte Comscore auch bei der regionalen Aussteuerung fest. Zwischen vier und 15 Prozent der Werbung landet da, wo sie geografisch gar keinen Sinn hat, etwa wo es keinen Filialen gibt oder das Produkt nicht erhältlich ist. Unangenehm auch, dass in 72 Prozent der Fälle zumindest einige Banner neben Content stehen, der der Marke schaden könnte.
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Annette
Mattgey