Wie Linkedin mit Data-Analyse das Recruiting aufmischt
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Beta-Phase | | von Annette Mattgey

Wie Linkedin mit Data-Analyse das Recruiting aufmischt

Wer via Linkedin neue Mitarbeiter sucht, kann sich jetzt aus dem Datenpool noch detailliertere Vorschläge machen lassen - Big Data lässt grüßen. Das Talent-Insights-Programm ist allerdings noch in der Betaphase.

Senior Product Manager Daniel Shapero schreibt dazu im Corporate-Blog: "Die nächste Welle im Recruitment liegt in der datengestützten Analyse. Das ist die Idee hinter dem Begriff 'Talent Intelligence'". Linkedin versteht darunter, Daten und Insights einzusetzen, um jede Stufe des Recruiting-Prozesses zu verbessern.

Fürs erste können Personalverantwortliche sich mit zwei neuen Reports beschäftigen, die sie sich selbst nach Bedarf zusammenstellen können:

- Company Report: Damit lässt sich das eigene Unternehmen besser durchleuchten, etwa wie hoch die Abwanderungsrate ist, an welchen Standorten vor allem und wohin die Arbeitnehmer wechseln. Durch diese Erkenntnisse können Personalmanager gezielt darüber nachdenken, mit welchen Mitteln sich die Kollegen länger halten lassen. 

- Talent Report: er zeigt, wo sich gefragte Spezialisten eines Fachgebiets am besten rekrutieren lassen - etwa welche Unis sie besuchen, an welchen Orten sie leben und wie stark sie mit der eigenen Marke verbunden sind.

Beides ist optisch ansprechend in einem Dashboard, das die Ergebnisse der Anfrage in Realtime anzeigt, aufgemacht, die Dateien lassen sich exportieren. Sie zeigen keine individuellen Angaben, sondern anonymisierte und aggregierte Daten. 20 bis 25 Unternehmen unterschiedlicher Größen testen das Feature in der Beta-Phase.

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Für 2018 kündigte Linkedin weitere Neuerungen an, etwa einen Matching-Algorithmus, der die Kandidaten nach ihrer Eignung für die zu besetzende Stelle rankt.

So erklärt Linkedin Talent Intelligence:

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