Wer hat Angst vorm Roboter? Verkäufer und Journalisten sollten es
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Arbeitsmarkt-Prognose | | von Irmela Schwab

Wer hat Angst vorm Roboter? Verkäufer und Journalisten sollten es

Die Roboter kommen - das ist keine leere Vision mehr. Doch welche Jobs werden von den intelligenten Maschinen zuerst übernommen? Die Oxford Universität geht davon aus, dass 47 Prozent aller Arbeitsplätze in den USA in den kommenden zwei Jahrzehnten von Computerplattformen ausgeführt werden, die mit Algorithmen und Machine Learning ausgestattet sind. Dem Technologie-Berater Shelly Palmer zufolge sind davon fünf Arbeitsfelder besonders betroffen, wie Advertising Age berichtet.

1. Mittleres Management

Wer bislang Zahlen von einer Excel-Liste in eine andere geschoben hat, das ganze berechnet und dann darüber einen Bericht verfasst hat - der muss seinen Arbeitsplatz einem Roboter überlassen. Das gilt für alle Jobs, die auf dem Finden von kausalen Zusammenhänge basieren. 

2. Sales-Mitarbeiter

Wer nicht gerade Träume oder Magie oder über Spezialeffekte verkauft, sondern lediglich Preislisten und Verfügbarkeit in den Ring wirft, der muss seine Kiste packen. Maschinen können diese Arbeit effizienter und preisgünstiger erledigen.

3. Berichterstatter und andere unkreative Schreiberlinge

Schreiben ist zwar nicht einfach, aber Berichte verfassen ist es: Maschinen können Daten oder andere Recherche-Material analysieren sowie Bilder und Video über wiederkehrende Muster richtig zuordnen. Das gilt nicht nur für Print-Journalisten, sondern auch für Kommentatoren: Über Sprachsysteme können diese ebenfalls ersetzt werden, gerade in den Bereichen Sport oder Finanzen.

4. Buchhalter

Daten haben bislang womöglich mehr Jobs geschaffen als ausgelöscht. Über Machine Learning kann sich das jedoch ändern - angefangen von Inventur-Kontrolle bis hin zu Auditing. 

5. Ärzte

Im Jahr 2030 wird die Anzahl der Weltbevölkerung voraussichtlich 8,5 Milliarden Menschen betragen, 2100 werden es 11,2 Milliarden sein. Das besagen die Zahlen des United Nations Department of Economic and Social Affairs. Das heißt: Selbst wenn jeder, der ein Arzt sein möchte, einer werden würde, wären es immer noch zu wenig Ärzte. Roboter sei Dank, können die intelligent programmierten Systeme trefflich Diagnosen stellen und sogar operieren. IBM´s Watson zum Beispiel arbeitet offenbar bereits mit US-Krankenhäusern zusammen, um die besten Behandlungen für Krebsarten zu ermitteln sowie Hautkrebs früh zu erkennen.

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