Den Deutschen ist Spaß im Leben wichtiger als der Job - aber dort muss dann die Bezahlung stimmen: Das weiß die neue Viacom-Studie "New Work".
Den Deutschen ist Spaß im Leben wichtiger als der Job - aber dort muss dann die Bezahlung stimmen: Das weiß die neue Viacom-Studie "New Work". © Foto:VIMN

Viacom-Studie "New Work" | | von Petra Schwegler

Was wir heute vom Job erwarten

Egal, ob Berufsanfänger oder erfahrener Mitarbeiter: Spaß bei der Arbeit steht sowohl bei den 16- bis 29-Jährigen als auch bei den 30- bis 49-Jährigen an erster Stelle - vor beruflichem Erfolg und Leistungsfähigkeit sowie der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes. "Insgesamt nimmt Spaß bei der Arbeit einen wichtigen Aspekt im Leben der Befragten ein", lautet eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie "New Work" des Vermarkters Viacom International Media Networks.

VIMN wollte sich mit der Analyse einen umfassenden Einblick in die Arbeitswelt schaffen. Zu diesem Zweck wurden über 1000 Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 49 Jahren online zu den Themen Joberwartung und -zufriedenheit, Arbeitssuche, Work-Life-Balance sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf befragt. Mark Specht, General Manager (GM) Viacom International Media Networks GSA, der für TV-Marken wie MTV, Viva, Comedy Central oder Nickelodeon spricht, sagt über "New Work":

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"Die Ergebnisse zeigen sowohl Unterschiede als auch Überschneidungen bei den Vorstellungen der gegenübergestellten Altersgruppen auf. Für uns sind die Ergebnisse der Studie in doppelter Hinsicht interessant – zum einem hinsichtlich der Zielgruppen und der Ausrichtung unserer Marken sowie für unser Recruiting."

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Hier die wichtigsten Ergebnisse der Job-Studie "New Work":

- Für 92 Prozent der Jüngeren und 91 Prozent der älteren Arbeitnehmer der Studie steht Spaß bei der Arbeit – wie eingangs erwähnt - an erster Stelle. Von höherer Bedeutung sind für die 16- bis 29-Jährigen ebenso wie für die 30- bis 49-Jährigen nur "Spaß und Freude" generell im Leben (94 bzw. 93 Prozent).
Berufsanfänger stellen zudem "finanzielle Unabhängigkeit" (93 Prozent) weit nach vorne, die erfahrenen Mitarbeiter mit mehr Lebenserfahrung "Familie und Partnerschaft" (92 Prozent).

- Wenn es dann um die harten Jobkriterien geht, sind sich beide Altersgruppen ebenfalls einig: Ganz vorne rangiert eine gute Bezahlung - wie die Grafik unten zeigt. Darauf folgen eine angenehme Atmosphäre/Arbeitsumfeld, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Wertschätzung der geleisteten Arbeit als auch berufliche Perspektiven.

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- Die langfristigen Karrieremöglichkeiten sind hier vor allem für die 16- bis 29-Jährigen von Bedeutung, während die 30- bis 49-Jährigen die Wertschätzung als wichtiger empfinden.

- Verbesserungspotenzial sehen die 16- bis 29-Jährigen vor allem in der Vergütung, bei der Work-Life-Balance sowie bei den Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen. Die 30- bis 49-Jährigen wünschen sich vor allem eine größere Wertschätzung ihrer geleisteten Arbeit, sowie Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld als auch eine verbesserte Work-Life-Balance.

- Nur etwa die Hälfte der Befragten ist mit den wichtigsten Kriterien ihres Arbeitsplatzes wie etwa der Arbeitsatmosphäre und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufrieden.

- Im Vergleich zu den älteren Befragten haben die 16- bis 29-Jährigen mit Kindern generell einen positiveren Eindruck hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland. Dennoch sind knapp 70 Prozent der Meinung, dass Kinder immer einen Einfluss auf den Karriereweg der Mutter nehmen. Bei den 30- bis 49-Jährigen empfinden dies knapp zehn Prozent weniger.

- Sowohl die 16- bis 29-Jährigen als auch die 30- bis 49-Jährigen schätzen die Verantwortung, die der Job mit sich bringt (75 und 74 Prozent). Sie sind stolz auf die geleistete Arbeit (75 und 74 Prozent). Jedoch definieren sich beide Altersgruppen nicht ausschließlich über den Job: Über die Hälfte der Befragten trennt strikt zwischen dem Berufs- und dem Privatleben (56 Prozent).

- Fast die Hälfte der befragten 16- bis 29-Jährigen (49 Prozent) sowie knapp ein Drittel der 30- bis 49-Jährigen (32 Prozent) waren in den letzten drei Jahren auf Jobsuche. Von beiden Altersgruppen wurde die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz deutlich schwieriger empfunden als der eigentliche Einstellungsprozess.

Hier noch mal auf einen Blick in einer VIMN-Grafik, was den Deutschen wichtig ist:

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Was wir heute vom Job erwarten

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