Paulin Klärner arbeitet für die Medienmarke Miss.
Paulin Klärner arbeitet für die Medienmarke Miss. © Foto:Miss.at

Digitaljobs im Porträt | | von Annette Mattgey

Was macht eigentlich eine ... Engagement-Managerin ?

Name: Paulin Klärner

Position: Engagement-Managerin

Unternehmen: Miss Media GmbH (Teil der Styria Media Group)

Alter: 25

Ausbildung:  Kurz vor Ende des Studiums "English and American Studies"

Was machst du?

Seit Mitte 2015 bin ich als Engagement-Managerin Schnittstelle zwischen der Native-Advertising-Unit Miss Mind sowie der Miss-Redaktion und dafür zuständig, dass die Miss-Fans gerne mit unseren Inhalten interagieren. Da die Engagement-Rate der KPI der Miss ist, soll diese täglich bei mindestens zehn Prozent liegen. Dabei ist es wichtig zu wissen, mit welchen Inhalten unsere Missen in den Social Networks wann – morgens zum Frühstück oder abends auf der Couch? – und wie – Video oder Artikel – interagieren und diese dann mit Reactions, Shares und/oder Comments belohnen. Seit Jahresbeginn liegt das Engagement sogar über 13 Prozent – ein großartiger Erfolg für die Miss und mich als Engagement-Managerin. Im Arbeitsalltag nehme ich die finalen Posts ab, time die Aussteuerungen und koordiniere das Online Marketing-Team.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Ich habe mich Ende 2015 mit einer Initiativ-Bewerbung bei der Miss beworben, weil ich die Konzepte und innovativen Ideen zur Themenumsetzung schon immer bewundert habe. Ab Januar 2015 war ich dann Mitglied im Online-Team und hauptsächlich für die inhaltliche Konzeption der Posts auf Facebook zuständig. Dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass es, neben redaktionellen Inhalten, auch wichtig ist, ein Händchen für das richtige Timing der Posts zu haben. Daraufhin wurde die Position der Engagement-Managerin geschaffen. In diesem Rahmen bringe ich jeden Tag Ideen ein und kann neue Dinge ausprobieren.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Ganz besonders war für mich zum Beispiel unser Video-Projekt "Miss-Liebesgeschichten", für das wir ihm Rahmen der Valentins-Woche Pensionisten in Altersheimen besucht und sie zu ihrer großen Liebe interviewt haben. Aus den Interviews haben wir dann eine Video-Serie mit sieben Clips gebastelt. Dieser neue, etwas andere Weg - also mit Bewegtbild anstatt als Artikel - Geschichten zu erzählen, hat mir unglaublich gut gefallen. Und auch unsere Leser, oder in diesem Falle Zuseher, waren begeistert.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Mein Alter, meine Interessen und mein Mediennutzungsverhalten entsprechen durch und durch jenen der Millennials – also der Miss-Zielgruppe, Frauen zwischen 16 und 35 Jahren. Ich nutze mein Smartphone gerne und oft und verbringe viel Zeit in Social Networks. Vor allem Facebook nutze ich auch privat sehr ausgiebig und interagiere gerne mit den Inhalten in meinem Newsfeed. Da ich selbst zur Zielgruppe der Miss gehöre, hilft mir dies neben meiner persönlichen Begeisterung für Social Media in meinem Arbeitsalltag, weil ich dadurch genau weiß, wann und wie ich selbst mit Inhalten interagieren würde – denn so machen es die Missen schließlich auch. Ich habe also quasi eine private Begeisterung zum Job gemacht!

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Es ist mir sehr wichtig, im schnelllebigen Facebook-Universum immer auf dem neuesten Stand zu sein. Besonderen Spaß macht es mir, neue Formate sowie Themen zu testen und mit Hilfe der Interaktionen abzuwägen, ob Neuerungen in unser Repertoire aufgenommen werden – oder eben nicht.

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

...die Engagement-Rate der KPI der Miss ist. Es ist für uns von daher essenziell, die Interaktionen konstant hoch zu halten. Wir wollen, dass die Missen gerne mit unseren Inhalten interagieren und sich mit der Frauen-Medienmarke sozusagen engagen bzw. identifizieren. So geben wir unseren Werbekunden die Möglichkeit via Native Advertising in den Instant Articles direkt in das Mindset der Zielgruppe zu rücken und das funktioniert dort am besten, wo sich die jungen Frauen täglich aufhalten – in Social Networks. Durch die Vermarktung von Engagement haben wir eine dynamische und crossmediale Art der digitalen Monetarisierung entwickelt.

Wenn du nicht Engagement-Managerin wärst, was wärst du dann?

Ich wäre auf jeden Fall irgendwo in der Medien-/Unterhaltungs-Branche unterwegs. Wo man keine Angst davor hat, neue Dinge auszuprobieren und andere Wege zu gehen - um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

Was macht eigentlich eine ... Engagement-Managerin ?

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