"Kreatives Supertalent" Alexander Vorderwisch, i-pointing.
"Kreatives Supertalent" Alexander Vorderwisch, i-pointing. © Foto:i-Pointing

Job-Porträt | | von Annette Mattgey

Was macht eigentlich ... ein Powerpoint-Designer?

"Ein genialer Einfall oder ein geniales Produkt, das nicht richtig präsentiert wird, hat keine Chance zu überleben", ist das Lebensmotto von Powerpoint-Designer Alexander Vorderwisch, i-pointing.

Name: Alexander Vorderwisch

Alter: 25 Jahre

Position: Junior Art Director

Ausbildung: Mediengestalter in Digital und Print; Fachrichtung: Gestaltung und Technik

Unternehmen:  i-pointing im schönen München

Was machst du?

In einem Satz – Ideen verständlich visualisieren. Dazu gehören diverse Disziplinen wie das Erstellen von professionellen Powerpoint-Folien, Infografiken und Illustrationen bis hin zur 3D-Grafik. Darunter fallen auch die prozessüblichen Arbeitsschritte wie interne Planung und Organisation sowie ein enger Kundenkontakt.

Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?

Mit Begeisterung – das ist der Moment, wenn berufliche Interessen über den Büroalltag hinaus wachsen. Zudem hatte ich das große Glück, in meinem Leben die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, die mir einen schnellen und erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben ermöglichten.

Welche Eigenschaft hilft dir in deinem Alltag am meisten? Warum?

Nebenberuflich 'Kreativ-Supertalent' zu sein ist natürlich von Vorteil. Humor und eine große Portion Sarkasmus helfen den Problemen im Alltag entgegenzuwirken, denn selbst in den größten Stresssituationen sollte man stets seine Menschlichkeit bewahren.

Schildere möglichst anschaulich ein Projekt, das dich besonders begeistert hat.

Nur ein Projekt? … Ich bin sehr leicht zu begeistern, wenn es um meinen Beruf geht. Die meisten meiner Projekte machen mir großen Spaß. Besonders einprägsam bleiben die Projekte beziehungsweise Präsentationen, die den Einsatz von 3D-Software erforderten. Erst vor kurzem hatte ich die Aufgabe, einen kompletten technischen Ablauf sehr interessanter chemischer Prozesse darzustellen, die unsere Welt revolutionieren können.

Was ist dir an deinem Job am wichtigsten? Was macht am meisten Spaß?

Ich glaube, es sind gar nicht so sehr die Tätigkeiten, die mir am wichtigsten sind. Selbstverständlich sollten sie ansprechend sein, denn optimalerweise üben wir unseren Beruf ein Leben lang aus. Es sind vielmehr der gute Umgang mit Kollegen, Spaß und eine faire Arbeit, die im Vordergrund stehen. Und so richtig Spaß – der kommt auf, wenn die Jobs begeistern, die Stimmung passt und die Erfolge sich sehen lassen!

Mein Job ist unverzichtbar, weil…

Unverzichtbare Jobs, menschlich betrachtet, sollte es eigentlich nur sehr wenige geben. In unserer heutigen Gesellschaft hingegen, in einer Zeit schnellen Fortschrittes, leben wir von neuen Ideen, die uns gemeinsam weiterbringen – und jede dieser Ideen muss auch präsentiert werden! Genau da kommen wir als Präsentationsdesigner ins Spiel. Ein genialer Einfall oder ein geniales Produkt, das nicht richtig präsentiert wird, hat keine Chance zu überleben.

Wenn du nicht Powerpoint-Designer wärst, was wärst du dann?

Ich hätte vermutlich einen anderen, ähnlich grafischen Beruf. Eines meiner ersten Berufsziele war es zum Beispiel, als Illustrator zu arbeiten. Im Endeffekt bin ich sehr froh, dass ich mich schlussendlich beruflich doch in eine etwas andere Richtung entwickelt habe. Es heißt ja, man solle nicht sein erstes Hobby zum Beruf machen. Stellen Sie sich vor, sie würden 5 Mal in der Woche ihr Lieblingsessen serviert bekommen… Die Gefahr ist groß, dass das Interesse schnell verfliegt, sich privat zusätzlich dafür noch begeistern zu können.

Was macht eigentlich ... ein Powerpoint-Designer?

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