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Vier junge Mitarbeiter von Straight diskutieren über die Arbeitskultur in Agenturen.
Vier junge Mitarbeiter von Straight diskutieren über die Arbeitskultur in Agenturen. © Foto:BVDW Screenshot

BVDW Challenge Award 2016 | | von W&V Online

Was Junioren über die Arbeitskultur in Agenturen sagen

Wochenendarbeit, ständiger Zeitdruck und unbezahlte Überstunden ohne Ende - mit dem Image der Agenturen als Arbeitgeber steht es aktuell nicht zum Besten. Die Branche hat ein Nachwuchsproblem und verliert Talente an boomende Startups. Die Reaktionen darauf sind vielfältig, viele Unternehmen versuchen mit großzügigen Arbeitszeitmodellen die High Potentials zu locken oder zu halten. Aber ist das wirklich der richtige Weg? Cocodibu-Chef Stefan Krüger schlug kürzlich in einem Blogbeitrag ein "geradezu reaktionäres Modell" vor, nämlich eine Rückkehr zur "spießigen Normalität des Arbeitsalltags": Feste Arbeitszeiten, 8 Stunden-Tage, Anwesenheit im Büro. Dies sei auch der Generation Y durchaus zuzumuten.

Doch wie sehen das die Junioren? Vier junge Mitarbeiter der Agentur Straight in München arbeiten gerade an ihren Einreichungen für den BVDW Challenge Award 2016, dessen Finale auf der Dmexco ausgetragen wird. Der Verband sucht Visionen, wie die Arbeit der Zukunft und die Jobvermittlung im Jahr 2025 aussehen könnte. 

Doch wie steht es um ihren Arbeitsalltag in der Gegenwart? Der BVDW hat für W&V Online gefragt, wie die Young Professionals von Straight die Überstundendebatte bewerten. Im Video diskutieren (v.l.n.r.): Michaela Körner (Junior Art Director), Elgin Fuchs (Junior Account Manager), Jasmin Scharrer (Junior Art Director), Björn Jansen (Junior Account Manager).

Überstunden? Sind für diese jungen Menschen offenbar Normalität. "Besser als irgendeinen Scheiß abgeben." Und Privatleben? Das verschmilzt halt mit dem Arbeitsleben. Arbeitskultur im Jahr 2016.   

Was Junioren über die Arbeitskultur in Agenturen sagen

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