LinkedIn | | von Annette Mattgey

Vorsicht: Stolperfallen bei der Weihnachtsfeier

Sie sind ein ideales Terrain fürs Networking und gleichzeitig ein glattes Parkett: Firmen-Weihnachtsfeiern. Das Karriere-Netzwerk LinkedIn hat die ultimativen Tipps zum vorweihnachtlichen Miteinander zusammengestellt. 47 Prozent der Arbeitnehmer finden es in Ordnung, die Weihnachtsfeier auch zum Netzwerken zu nutzen, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von LinkedIn, das in seinem Business-Netzwerk über 187 Millionen Mitglieder verzeichnet. 37 Prozent der Befragten sehen die Feier als positiven Pflichttermin, an dem sie sich auch über Abteilungen hinweg austauschen können. Fast die Hälfte ist der Meinung, dass Weihnachtsfeier-Kontakte hilfreich für die weitere Karriere sein können. 14 Prozent sind sich sogar sicher, dass "hier die wirklich wichtigen Kontakte geknüpft werden".

"Fast ein Drittel der Mitarbeiter weiß es zu schätzen, wenn ihre Firma Gelegenheiten zum Netzwerken schafft. Vor allem diese Gruppe wird Termine wie Weihnachtsfeiern auch für das ein oder andere strategische Gespräch nutzen," sagt Alexander Zipp, LinkedIn Marketing Manager für die DACH Region.

LinkedIn hat fünf Tipps für das weihnachtliche Networking:
  

1. Dezent gewinnt

"Dezent" lautet das Zauberwort für jegliche Netzwerkaktivität auf  der Feier: 38 Prozent der befragten Männer und 42 Prozent der Frauen sind genervt von Personen, die ihre Netzwerkbemühungen allzu aufdringlich gestalten.

2. Urlaub und Familie

Urlaub und Familie sind die beliebtesten Gesprächsthemen auf  Weihnachtsfeiern. Rund die Hälfte der Umfrageteilnehmer unterhält  sich darüber - ein guter Einstieg auch für Gespräche über Berufliches.

3. Mischen

14 Prozent der Befragten halten die Weihnachtsfeier für eine gute Möglichkeit, mit ihrem Chef ins Gespräch zu kommen. Um den  Mitarbeitern diese Gelegenheit zu geben, sollte die Sitzordnung nicht hierarchisch gestaltet werden. Chefs brauchen dabei keine Angst zu haben, dass die Mitarbeiter in ihrer Anwesenheit nicht entspannen: 46 Prozent sagen, dass sie mit Chef genauso gut feiern wie ohne. Nur 12 Prozent empfehlen ihr oder ihm, die Party früher zu verlassen, um Hemmschwellen bei der Belegschaft abzubauen.

4. Möglichkeiten aufzeigen

Für 62 Prozent der Angestellten zwischen 18 und 34 Jahren ist die  Möglichkeit, Karrierechancen zu identifizieren ein wichtiger Grund für das Networking. In der Gruppe der Angestellten zwischen 35-44 Jahren gilt dies für 48 Prozent, in der Gruppe mit 45-65 Jahren für 44 Prozent. Weihnachtsfeiern können daher vom Management durchaus dafür genutzt werden, berufliche Wege aufzuzeigen und dezent das Interesse möglicher Kandidaten zu erörtern. Schickt der Chef dann am Folgetag eine Nachricht, in der er sich für das interessante Gespräch bedankt, zeugt das von Anerkennung und schafft beste Voraussetzungen.  

5. Professionell netzwerken

Professionelle Netzwerker führen online fort, was sie offline begonnen haben. Wer seine neuen Kontakte in ein Online-Business-Netzwerkeinlädt, hat es leicht, sich auch vor der nächsten Weihnachtsfeier wieder mit ihnen auszutauschen. Für die Feier kann das Online-Netzwerk auch zur Vorbereitung genutzt werden. So werden peinliche Situationen bei der Vorstellung vermieden, der Name ist immer parat, und die Gesprächsthemen gehen auch nicht aus. Je länger deutsche Arbeitnehmer im Beruf sind, desto entspannter  gehen sie Betriebsfeiern an. Die Mitarbeiter mit Alter 55 plus sind die einzige Gruppe in der Umfrage, bei der die Mehrheit (52 Prozent) der Meinung ist, man sollte auf der Weihnachtsfeier alles Berufliche hinter sich lassen und einfach so richtig genießen.  

Vorsicht: Stolperfallen bei der Weihnachtsfeier

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