Künstlersozialkasse | | von Markus Schmelzer

Unternehmerverbände greifen die KSK an

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist der deutschen Wirtschaft schon länger ein Dorn im Auge, so Spiegel Online. Unter Kritik stehen ein verschärfter Verwaltungsaufwand und sehr hohe Bürokratiekosten. 

Die Sozialkasse dient der Renten- Kranken- und Arbeitslosenversicherung selbstständiger Künstler und Journalisten. Darunter fallen auch Texter und Designer. Sie betrifft darum zahlreiche Freelancer in der Werbe- und Mediebranche. Finanziert wird sie zu knapp einem Drittel durch die Künstlersozialabgabe. Die muss von den Arbeitgebern auf die Honorare der engagierten Künstler und Texter gezahlt werden. 

Den dadurch entstandene Aufwand halten die Unternehmen für unverhältnismäßig. Die hessischen Unternehmerverbände errechneten, dass auf jeden gezahlten Euro ein weiterer Euro für Verwaltungskosten anfalle. Die jährlichen Kosten für die Wirtschaft belaufen sich demnach auf rund 250 Millionen Euro.

Die Unternehmerverbände fordern deswegen eine Reform der KSK. Demnach soll der Zuschuss von Unternehmerseite gestrichen werden. Stattdessen sollen die Versicherten die Beiträge selbst zahlen. Sollte keine Reform gelingen, müsste die KSK aus Unternehmersicht abgeschafft werden.  

Unternehmerverbände greifen die KSK an

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