Manpower-Studie |

Trotz Unzufriedenheit: Deutsche scheuen Jobwechsel

Gerade einmal die Hälfte (52 Prozent) der deutschen Arbeitnehmer ist zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz. Damit sinkt die Zufriedenheitsquote gegenüber Vorjahr um elf Prozentpunkte. Obwohl die Bundesbürger zunehmend unglücklich in ihren Jobs sind, planen nur 43 Prozent einen Wechsel im laufenden Jahr - das sind vier Prozentpunkte weniger als 2012. Viele zögern offenbar sich nach einem neuen Job umzuschauen, weil die Unsicherheit groß ist, ob sie einen besseren finden. Das zeigt die Studie "Jobzufriedenheit 2013", die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Personaldienstleisters ManpowerGroup Deutschland durchgeführt hat und für die 1.060 Personen online befragt wurden. 

Die Ursachen für die Unzufriedenheit im Job sind vielfältig. Mit Abstand am häufigsten genannt wird schlechte Bezahlung: Knapp ein Viertel aller Befragten streben eine Beschäftigung an, bei der sie mehr verdienen. Mehr Anerkennung für ihre Leistung möchten 15 Prozent bekommen. Elf Prozent macht ihre aktuelle Tätigkeit keinen Spaß. Weitere Gründe sind, dass es den Mitarbeitern an Abwechslung mangelt oder das Arbeitsklima schlecht ist (je zehn Prozent), dass die Befragten lieber in einer anderen Region oder einem anderen Land arbeiten würden (neun Prozent) oder mit ihren Vorgesetzten nicht klar kommen (fünf Prozent).

Trotz Unzufriedenheit: Deutsche scheuen Jobwechsel

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