MUltitasking | | von Annette Mattgey

Tipp von Arianna Huffington: "Hört mit dem Multitasking auf"

Jetzt wird Arianna Huffington zur Revoluzzerin: Bei einer Konferenz in London rief sie zur "Third Metric"-Revolution aus - mehr Wellness und Meditation, weniger Multitasking. Diese Bewegung müsse von Frauen ausgehen, denn Männer hätten die Welt erst zu dem gemacht, was sie heute ist. Das sei beileibe kein Paradies, sondern der "digitale Garten Eden" habe eine Schlange hervorgebracht: "Hyper-Connectivity". Die Folgen: Schlafmangel und Burn-out. In der "Huffington Post" widmet sie eine eigene Seite dem Thema "Third Metric". Huffington ist überzeugt: "Es gibt wissenschaftliche Beweise, dass es so etwas wie Multitasking nicht gibt. Du hältst Dich für effizient, bist aber dumm." Es sei Zeit, sich wieder auf eine Sache zu konzentrieren und tatsächlich präsent zu sein anstatt am eigenen Leben vorbeizuleben.

Für die eigenen Angestellten hat Huffington schon vorgesorgt: Ihnen stehen "Nickerchen-Räume" zur Verfügung, wo sie sich entspannen können. Außerdem brauchen sie am Wochenende nicht auf E-Mails antworten.  

Apple-Gründer Steve Jobs führte Huffington als positives Beispiel für Entschleunigung an: Er hatte seine besten Ideen nach der Zen-Meditation, "nicht beim Aufräumen seines Mail-Eingangs." Die Unternehmen denken bereits um, findet Huffington:"Wenn die Menschen sich stärker um die Belange des 'dritten Maßes' kümmern wie Wohlbefinden und Erkenntnis, beeinflusst das auch den Erfolg." Geld und Macht sind die beiden Erfolgsmaßstäbe, die bisher gelten. Das "dritte Maß" geht über diese beiden Faktoren weit hinaus.

Tipp von Arianna Huffington: "Hört mit dem Multitasking auf"

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