Tesla-Chef Elon Musk stellt sich selbst ans Fließband
© Foto:Tesla

Hohes Verletzungsrisiko | | von Annette Mattgey

Tesla-Chef Elon Musk stellt sich selbst ans Fließband

Nachdem dem Elektromobilhersteller Tesla eine hohe Verletzungsrate in seiner kalifornischen Fabrik vorgeworfen wurde, will sich Konzernchef Elon Musk persönlich darum kümmern. Ihm solle jedes Vorkommnis ohne Ausnahme gemeldet werden. Er werde mit jedem verletzten Mitarbeiter  sprechen, "und dann gehe ich in die Produktionshalle rein und übernehme seine Aufgabe", schrieb Musk in einer E-Mail an die Mitarbeiter, die das Blog "Electrek" veröffentlichte. Mit den verletzten Kollegen wolle er besprechen, was sich verbessern lässt. Dazu werde er sich auch wöchentlich mit einem "Safety Team" austauschen. Diese Arbeit an der "Front" empfiehlt er allen seinen Managern. Bei Tesla werde nicht aus dem "Elfenbeinturm" heraus geführt. 

Tesla ist gerade dabei, die Produktion massiv aufzustocken: Von rund 84.000 Fahrzeugen im vergangenen Jahr auf rund eine halbe Million 2018. Die kalifornische Organisation Worksafe und Gewerkschaften hatten erklärt, dass es in Teslas Werk in Fremont mehr Verletzungsfälle gebe als im Industriedurchschnitt. Tesla wies die Vorwürfe zurück und verwies auf Verbesserungen wie den Abbau von Überstunden.

am/dpa

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