Digitalisierungstrends | | von Anja Janotta

Studie: Die Digitaltrends der Freelancer

IT-Freelancer freuen sich auf die Herausforderungen der Digitalisierung. 85 Prozent glauben, dass die Umwälzungen eine echte Chance für Deutschland bieten. Nur drei Prozent sehen das als Gefahr. Aber immerhin 12 Prozent glauben, dass weder Chance noch Gefahr hinter der Entwicklung stehen, so eine neue Studie  des Technologiedienstleisters Solcom. Demzufolge sind Big Data, Mobility, Internet der Dinge  und Cloud Computing die wichtigsten Themen, die die Freiberufler derzeit umtreiben.

Aber bei weitem nicht alle Firmen sind nach Ansicht der Umfrageteilnehmer für die Herausforderungen gut gerüstet. Nicht einmal jeder Zwanzigste der befragten Freiberufler sieht die Unternehmen in Deutschland reif für die Digitalisierung, mehr als die Hälfte hält sie nur in geringem Maße vorbereitet. Außerdem scheinen auch die Unternehmen nicht unbedingt gewillt zu sein, den Nachteil schnell aufzuholen.

Nur 5,3 Prozent erwarten von den Unternehmen, dass sie ihre Digitalisierungsprojekte schnell und weitreichend umsetzen, nach Ansicht von 29,6 Prozent werden die Projekte schnell, aber nur teilweise durchgezogen. 19,8 Prozent erwarten, dass die Unternehmen die Digitalisierung langsam und nur in ausgewählten Bereichen umsetzen, 45,4 Prozent sind davon überzeugt, dass es eine langsame, aber weitreichende Umsetzung geben wird.

Als größtes Hemmnis, warum die deutschen Unternehmen die Projekte verschleppen, sehen die Befragten zu 86,2 Prozent in erster Linie das fehlende Personal, bzw. Know-how. Danach folgen die hohen Investitionskosten (58,3 Prozent), Bedenken zur IT-Sicherheit (46,2 Prozent), die Furcht vor rechtlichen Schwierigkeiten (34,5 Prozent) und die fehlende Infrastruktur (27,3 Prozent). 

Als wichtigste Trends innerhalb des Digitalisierungsprozesses sehen die Befragten das Thema Big Data (65,8 Prozent), Mobility (55,7 Prozent), Cloud Computing (54,6 Prozent), Internet der Dinge (51,1 Prozent), autonomes Fahren (42,2 Prozent). Weniger wichtig sind die Industrie 4.0 (32,9 Prozent Nennung) und semantische und kognitive Technologien (28,4 Prozent). Für die Marktstudie "Digitalisierung in Deutschland aus Sicht der IT-Freiberufler" hat der der Technologiedienstleister 571 Freiberufler befragt.
 
 

Studie: Die Digitaltrends der Freelancer

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