Umfrage | | von Annette Mattgey

So entspannen Kreative über die Weihnachtstage

Manche zieht es in die Ferne, andere bleiben der Heimat treu: Jeder nutzt die freien Tage zum Jahreswechsel, um durchzuschnaufen und wieder neue Kraft zu schöpfen - so gut es eben in der Kürze der Zeit geht. Wir haben Kreative gefragt, wo und wie Ihnen das am besten gelingt.

Adone Kheirallah (Bild oben), geschäftsführender Partner von Stagg & Friends, Düsseldorf:

Eine meiner größten Leidenschaften, neben meinem Job, ist das Kitesurfen. 

In diesem Jahr reise ich über Weihnachten und Silvester in eines der windreichsten Kitesurf-Reviere der Welt: Brasilien. Mit meinem Kite und auf meinem Surfboard geht es dann 600 Kilometer die Nordostküste Brasiliens entlang, immer dem Horizont entgegen. Wellen und Wind spülen mir meinen Kopf so richtig frei. Nach einigen Wochen auf dem Wasser fühle ich mich geistig und körperlich wie ein neuer Mensch und explodiere vor Kreativität. 

Kitesurfen hat mein Leben verändert!

 

Sven Korhummel, Geschäftsführer von Cyperfection, Ludwigshafen:

Nach dem anstrengenden Jahresendgeschäft und den trubeligen Weihnachtstagen flüchte ich mit meiner Familie gerne nach Asien. Thailand, das Land des Lächelns und der Wärme, ist ein Ort, wo wir alle glücklich sind. Großartiges Essen, aufregende Dschungelausflüge, in Hängematten chillen und zuschauen, wie sich die Kids im Pool austoben – ein wunderbarer Ort. Nach dem abendlichen Strandspaziergang geht es früh ins Bett, um am nächsten Tag für den ein oder anderen Tauchgang fit zu sein.

Nach zehn entspannten Tagen sind die Batterien wieder aufgeladen und ich bin wieder bereit für das Daily Business. Die Ruhe und Faszination der Natur und die intensive Zeit mit der Familie bringen mir den Energieschub, den ich brauche, um wieder die maximale Performance zu bringen.

 

Andreas Liehr, Geschäftsführer von Huth+Wenzel, Frankfurt:

Den Jahreswechsel verbringen wir mal wieder in einem superkuscheligen Haus mitten im Schwarzwald. Mit Familie, guten Freunden, Kochen, Essen, Holzofen, Plätzchen mit Tee, Backgammon und natürlich Schlittenfahren laden sich die Kreativbatterien von ganz alleine auf. Fast schon kitschig, aber sehr entspannend.

Jens Wiechmann, Chief Creative Officer von Revo, Köln:

Zu Hause – mit Freunden abseits der Werbung. Ich finde es äußerst inspirierend, über den Jahreswechsel Freunde und Menschen zu treffen, die nichts mit Werbung zu tun haben. Das gibt mir eine komplett neue Perspektive auf die Dinge. Einer meiner besten Freunde ist Gärtner. Es ist einfach sehr erholsam, sich mit ihm beim Bierchen oder einem Glas Wein über unsere jeweiligen Jobs zu unterhalten. Wir lachen gemeinsam über so manche Anekdote und entdecken oft erstaunliche Gemeinsamkeiten zwischen unseren Berufen – etwa, dass Konzeption und Baumpflege viele Parallelen aufweisen. So stelle ich immer wieder fest, dass meine Arbeit eigentlich ganz normal ist. Das gibt mir Kraft fürs neue Jahr!

 

Roman Hilmer, Creative Director bei Fork Unstable Media, Hamburg:

Mir hat mal jemand gesagt, man brauche mindestens drei Wochen um anzukommen (1. Woche), um runterzukommen (2. Woche) und um "aufzutanken" (3. Woche). Ich denke, da ist was dran. Das knappe Dutzend freier Tage zwischen Weihnachten und Neujahr reicht meistens nicht. Man stresst sich bis kurz vor knapp, fährt quer durch die Republik, feiert ein wenig, fragt sich, wo man Silvester verbringt, und schon ist man angekommen, im Arbeitsalltag 2016. Ich versuche immerhin, Telefon und Rechner auszulassen. Das entspannt schon sehr.

 

So entspannen Kreative über die Weihnachtstage

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