Selbstbewusste Millennials fragen Eltern um Rat
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Monster | | von Annette Mattgey

Selbstbewusste Millennials fragen Eltern um Rat

Auch wenn die Generation Y nur so strotzt vor Selbstbewusstsein, sind die Eltern als Leitfiguren und Berater weiter gefragt. Was Sie von der Arbeit wünschen, zeigt die aktuelle "World of Work"-Studie von Monster und Yougov. Die Mehrheit dieser Generation weiß ganz genau, wohin die Reise gehen soll.

70 Prozent stimmen der Aussage zu, genau zu wissen, was sie bei ihrem nächsten Job suchen. 53 Prozent sagen, dass sie nach etwas neuem, anderem suchen und davon überzeugt sind, dieses Ziel auch zu erreichen.

Beim Jobwechsel möchten 25 Prozent der deutschen Millennials (18-36 Jahre) nicht nur die Firma, sondern gleichzeitig auch in einen anderen Aufgabenbereich und in eine andere Branche wechseln. 13 Prozent denken sogar daran, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

"Wir waren nicht überrascht, dass die Berufseinsteiger von heute ihre Ziele klar definiert haben. Das passt in das Bild, das man sich von den Millennials macht. Uns hat aber positiv überrascht, dass die deutschen Studienteilnehmer auch zu wissen scheinen, wo und wie sie nach einem neuen Job suchen", sagt Thomas Zahay, Senior Director Human Resources CE beim Karriereportal Monster. So gaben 86 Prozent an, sie würden alle Möglichkeiten für eine Jobsuche im Internet kennen. Damit liegen sie deutlich vor den befragten Millennials anderer europäischer Länder, die ihre Kenntnisse geringer einschätzen (Großbritannien: 71 Prozent, Frankreich: 59 Prozent, Niederlande: 70 Prozent).

Genutzt werden: Jobbörsen (59 Prozent), Google oder andere Suchmaschinen (36 Prozent), die Unternehmenswebseite (56 Prozent) und berufliche Netzwerke (25 Prozent).

Kandidaten werden ebenfalls direkt durch Unternehmen (40 Prozent) oder von Bekannten (34 Prozent) angesprochen. Nachgefragt, ob sie wissen, wo sie Beratung in Sachen Lebenslauf, Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs und der Selbstpräsentation finden können, schätzten die deutschen Young Professionals ihr Kenntnisse mit 73 Prozent ebenfalls hoch ein.

Netzwerken gehört dazu

Gefragt, wer sie am besten bei der Suche nach dem nächsten Arbeitsplatz unterstützen kann, zeigten die Antworten der jungen Arbeitnehmer, dass sie ein umfangreiches Netz an Beratern haben. Es sind vor allem die besten Freunde (28 Prozent) und die Partner (26 Prozent), die helfen; ebenso wie aktuelle (23 Prozent) und ehemalige Kollegen (23 Prozent). Aber gerade auch die Eltern sind mit 22 Prozent unter den Lieblingsratgebern. Im internationalen Vergleich stehen Eltern in Deutschland dabei deutlich höher in der Beliebtheitsskala als in den anderen Ländern, bei denen es jeweils nur 14 Prozent sind.

Gute Vorbereitung hilft bei der Bewerbung

"Auch wenn die Millennials genau wissen, wohin sie wollen – im Bewerbungsgespräch geht es darum, diese klare Vision auch zu 'verkaufen'. Es gilt sich gut vorzubereiten, sich über das Unternehmen zu informieren und klar zu formulieren, warum man dort arbeiten möchte", betont Zahay. "Wir bieten wichtige Hinweise auf monster.de/karriereberatung."

 

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