Eleven | | von Annette Mattgey

Schad-Mails: Man spricht deutsch

Schädliche E-Mails werden immer häufiger in deutscher Sprache verfasst. Das ermittelte das IT-Sicherheitsunternehmen Eleven. Die Experten ermittelten, dass etwa 21,3 Prozent aller schädlichen Spam-Mails an Empfänger in Deutschland in deutsch geschrieben sind. Dazu zählen unerwünschte E-Mails mit gefährlichen Anhängen und bösartigen Links. Das sei Teil des wachsenden Trends zu immer stärker zielgerichteten Attacken, so das IT-Sicherheitsunternehmen Eleven. Angesichts dieser Entwicklung sei verstärkt Vorsicht bei unerwünschter Post geboten.

Lange Zeit hatten sich Nutzer in Deutschland halbwegs in Sicherheit wiegen können - die meisten verseuchten Spam-Mails waren in englischer Sprache gehalten. Inzwischen kommt ein beträchtlicher Anteil der elektronischen Post aber als vermeintliche Mobilfunkrechnung oder Mail von der Deutschen Post an die Empfänger. Mails in der Landessprache und im Namen lokaler Unternehmen erhöhten aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Empfänger sie für echt halten und eher bereit sind, den Anhang zu öffnen, der oft mit Schadsoftware infiziert ist. In ihrem Blog berichtet Eleven etwa von den jüngsten Täuschungsmanövern der Spammer: Aufhänger der E-Mail war eine angebliche “Rückzahlung auf das PayPal-Konto” des E-Mail-Empfängers. Das in der E-Mail verwendete PayPal-Logo sah echt aus und auch der Inhalt war gut formuliert. Im Anhang befand sich eine als PDF getarnte, ausführbare Datei – wer diese öffnete, um mehr über die vermeintliche Rückzahlung zu erfahren, ebnete den Weg für die Installation der Schadsoftware, die dann meist unbemerkt im Hintergrund stattfindet.

Schad-Mails: Man spricht deutsch

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