Monster | | von Annette Mattgey

Raus aus der Warteschleife: Die besten Karriere-Tipps für 2014

Viele haben sich in ihrem Job eingerichtet und rechnen in diesem Jahr nicht mit einer Beförderung, zeigt eine aktuelle Umfrage des Karriere-Portals Monster. Stattdessen sind viele Arbeitnehmer, gerade in der Medienbranche, froh, überhaupt eine Anstellung jenseits eines Praktikantengehalts innezuhaben. Oft genug ist das nicht der Fall - wie etwa im Fall von Anneli Botz, die ihre Geschichte gerade im Amy&Pink-Blog veröffentlicht hat.  

Die Umfrage von Monster offenbart einen eher desillusionierten Blick auf die eigenen Aufstiegschancen.

Wie wahrscheinlich werden Sie 2013 befördert?

Sehr wahrscheinlich: 5 Prozent
Wahrscheinlich: 3 Prozent
Unwahrscheinlich: 14 Prozent
Sehr unwahrscheinlich: 64 Prozent
Das betrifft mich nicht: 14 Prozent

In der Online-Umfrage sahen mehr als drei Viertel der User 2013 für sich persönlich keine Aufstiegsmöglichkeiten. 64 Prozent der Teilnehmer hielten demnach eine Beförderung in diesem Jahr für „sehr unwahrscheinlich“, rund 14 Prozent für „unwahrscheinlich“. Die übrigen Befragten waren entweder von Berufs wegen nicht betroffen (14 Prozent) oder hielten einen Aufstieg tatsächlich für „wahrscheinlich“ (3 Prozent) bis „sehr wahrscheinlich“ (5 Prozent).

Wer nicht fragt, der nicht gewinnt

Wer gut vorbereitet in das Gespräch mit dem Chef geht, hat durchaus Chancen, die Karriereleiter nach oben zu steigen. Bernd Kraft, Vice President General Manager der Monster Worldwide Deutschland, ermuntert dazu, denn häufig ist die Ausgangslage nicht so aussichtslos, wie sie auf den ersten Blick scheint: „Arbeitnehmer können die eigenen Karrierechancen aktiv beeinflussen. Auch wenn Gespräche mit Vorgesetzten oft als unangenehm empfunden werden, kann man mit einer ausführlichen Vorbereitung zum Ziel kommen. Es ist wichtig, dem Chef seine Ansprüche selbstbewusst darzulegen. Entscheidend ist es, seine bisherigen Leistungen hervorzuheben und Strategien für künftige Herausforderungen zu formulieren.“

Das sind die Grundlagen für gelingende Job-Gespräche:

1. Um 2014 erfolgreich eine Beförderung auszuhandeln, benötigen Sie überzeugende Gründe. Insgesamt ist es dabei nicht ratsam, Kollegen als Vergleich heranzuziehen und deren berufliche Situation als Argument für Ihre Forderung aufzuführen. Besser ist es, die eigenen Erfolge und den Nutzen für das Unternehmen klar darzustellen.

2. Daher ist es sehr hilfreich, wenn Sie kontinuierlich über das ganze Jahr Ihre Erfolgsbilanz dokumentieren, bspw. in Form von Projekterfolgen, absolvierten Weiterbildungen, Kosteneinsparungen o.ä. Schriftlich sollten Sie sich auch auf die Gesprächsführung vorbereiten, empfiehlt die Personaltrainerin Claudia Kimich. Überlegen Sie sich außerdem im Vorfeld genau, in welchem Rahmen sich Ihre Forderungen bewegen sollen. Dazu gehört auch, dass Sie sich informieren, wo Ihr Marktwert liegt.

3. Der passende Zeitpunkt für die Forderung nach einem höherem Gehalt oder einer höhere Position ist ebenfalls entscheidend. Sie sollten Ihr Vorhaben nie „zwischen Tür und Angel“ oder in einer besonders stressigen Situation anbringen. Wählen Sie auch ein gutes Timing hinsichtlich wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

4. Das jährliche Personalgespräch ist grundsätzlich ein guter Aufhänger für Verhandlungen. Da jedoch die meisten Kollegen ähnlich denken, empfiehlt es sich, über alternative Termine nachzudenken. Gute Anlässe sind z.B. der erfolgreiche Abschluss eines großes Auftrags oder eines Ihrer Projekte oder neue Aufgaben, bei denen das Unternehmen von Ihnen einen überdurchschnittlichen Einsatz erwartet.

Raus aus der Warteschleife: Die besten Karriere-Tipps für 2014

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht