Bewerbungen | | von Annette Mattgey

Personaler kennen kein Pardon bei Rechtschreibfehlern

Personaler haben eine Null-Fehler-Toleranz beim Lesen von Anschreiben. Im Bewerbungsverfahren bringt das für viele bereits das vorzeitige Aus. Das zeigt die erste Eye-Tracking-Studie der Jobbörse Jobware, in der sich das Unternehmen speziell den Themen Anschreiben und Lebenslauf widmet. Für die Untersuchung arbeitete Jobware mit dem Eye-Tracking-Spezialisten Useye zusammen.Die vorherigen Studien (etwa diese und diese) widmeten sich Stellenanzeigen und wie sie wahrgenommen werden.

Jobware hat Personaler beim Lesen von Bewerbungsunterlagen mithilfe des Eye-Tracking-Verfahrens beobachtet und die Erfolgsfaktoren in einer Befragung ermittelt. Es stellte sich heraus, dass Personalern schon ein einziger Flüchtigkeitsfehler genügt, um ein Anschreiben auszusortieren. Sie verbinden orthografische Fehler häufig mit mangelnder Motivation, Qualifikation oder fehlendem Qualitätsbewusstsein.

Etwas größer ist die Toleranz gegenüber Rechtschreibfehlern in Lebensläufen. Immerhin 71 Prozent der Personaler geben an, maximal zwei Fehler – bei einem ansonsten passenden Kandidaten – in Kauf zu nehmen. Interessanterweise zeigt sich dabei, dass Flüchtigkeitsfehler, etwa Buchstabendreher, wesentlich strenger bewertet werden, da sie bei Nutzung einer Rechtschreibkorrektur leicht hätten vermieden werden können.

"Unternehmen erwarten im Bewerbungsschreiben eine makellose Rechtschreibung. Bewerbern ist daher zu raten, auf sprachlich und inhaltlich perfekte Anschreiben zu achten", erklärt Wolfgang Achilles, Geschäftsführer von Jobware. Bewerbungstools wie etwa das von Jobware seit kurzem angebotene  Anschreiben2go helfen bei der Erstellung.

Personaler kennen kein Pardon bei Rechtschreibfehlern

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