Social Media | | von Annette Mattgey

"Nicht jedes Spiel mitmachen": Wie die Arbeitsagentur gegen Facebook argumentiert

Die Bundesagentur für Arbeit bleibt einsnullig: Aus Datenschutzgründen und wegen "ethischer Fragen" werde es vorerst keinen Facebook-Auftritt geben, stellte Behördenchef Frank-Jürgen Weise (Foto) klar. Es spreche zu viel dagegen, "einem Zeitgeist zu folgen und jedes Spiel sofort mitzumachen", zitiert die Nachrichtenagentur dpa Deutschlands obersten Arbeitsvermittler. Gegen eine Facebook-Seite sprechen laut Weise auch organisatorische Gründe. Facebook erfordere schließlich eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, was "zusammen mit anderen datentechnischen Anforderungen einen hohen Aufwand darstelle". Die Bundesagentur für Arbeit beschäftigt nach eigenen Angaben rund 100.000 Mitarbeiter.

Weise will die Social-Media-Entwicklung aber "intensiv" beobachten. "Ich habe den Auftrag gegeben, alle Chancen und Risiken zu bewerten. In einigen Monaten werden wir neu entscheiden", kündigte er an. Ob er vorher noch bei Second Life oder StudiVZ aktiv wird, sagte der BA-Chef nicht.

"Nicht jedes Spiel mitmachen": Wie die Arbeitsagentur gegen Facebook argumentiert

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