CWT | | von Annette Mattgey

Mangelnde Internetverbindung nervt sehr stark bei Geschäftsreisen

Nicht alles, was man auf Reisen erlebt, trägt zum Genuss bei. Gerade bei geschäftlichen Verpflichtungen ist der Stress oft vorprogrammiert. Was dabei am meisten nervt: Gepäckverlust und eine fehlende Verbindung ins Internet. Das zeigt eine Umfrage der CWT Solutions Group, dem globalen und unabhängigen Beratungsunternehmen von Carlson Wagonlit Travel (CWT). Für die Umfrage wurden 6.000 Geschäftsreisende von weltweit tätigen Unternehmen befragt. Ziel der Umfrage ist es, die durch Stress verursachten verdeckten Reisekosten aufzuzeigen und gezielt anzugehen.

Die Studie gruppiert den Stress in drei Hauptkategorien: Zeitverlust, unvorhergesehene Ereignisse, z.B. verlorenes oder verspätetes Gepäck, und die durch das Reisen bedingten Beeinträchtigungen der Alltagsroutine.

Insgesamt haben die Teilnehmer der Umfrage 33 verschiedene Faktoren, die in den unterschiedlichen Etappen der Reise entstehen (von der Buchung über den Transport bis hin zum Hotelaufenthalt und der Reisekostenabrechnung) nach ihrem auslösenden Stress-Niveau beurteilt. Neben dem Verlust des Gepäcks und einer schlechten Internet-Verbindung zählen das Fliegen in der Economy Class auf Langstreckenflügen und Flugverspätungen zu den hauptsächlichen Auslösern von Stress.

Die Top Ten der ärgerlichen Reise-Begleitumstände:

 

Im Vergleich zu Geschäftsreisenden aus anderen Ländern reagieren deutsche Geschäftsreisende überdurchschnittlich gestresst auf Faktoren, die zu „verlorener Zeit“ führen, wie z.B. Umsteigeverbindungen oder verkehrsungünstig gelegene Hotels. Die durch Reisen verursachte Abweichung der Alltagsroutine hingegen belastet die Deutschen unterdurchschnittlich stark. Längere Arbeitszeiten vor Ort und Aufenthalte über drei Tage hinaus, unbekannte Sprachen und der Verzicht auf gesundes Essen oder das gewohnte Fitness-Programm machen ihnen weniger aus als Reisenden anderer Nationalitäten.

Die Studie zeigt auch, dass Geschäftsreisende je nach Alter, Geschlecht, Nationalität und Position den durch das Reisen verursachten Stress unterschiedlich wahrnehmen:

- Der Reise-Stress nimmt mit zunehmenden Alter und steigender Reisehäufigkeit zu.

- Frauen empfinden den Stress auf Geschäftsreisen stärker als Männer.

- Die Konfrontation mit einer unbekannten Fremdsprache verursacht bei Nordamerikanern mehr Stress als bei Geschäftsreisenden aus anderen Ländern.

- Vorstände empfinden höheren Reise-Stress als Geschäftsreisende in anderen Positionen.

„Wir werden die Ergebnisse der Umfrage nutzen, um den Einfluss des durch Reisen verursachten Stresses auf die Produktivität eines Unternehmens zu beurteilen. Durch die Quantifizierung des Stresses und der damit verbundenen Kosten wollen wir Unternehmen helfen, smartere Reiserichtlinien zu erstellen“, sagt Vincent Lebunetel (Bild), Leiter der CWT Solutions Group für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. „Richtlinien, die zum Beispiel die Reisehäufigkeit und das Alter oder das Geschlecht des Reisenden einbeziehen, können das Wohlbefinden der Mitarbeiter verbessern und gleichzeitig vorteilhaft für das Unternehmen sein.“

Die vollständige Studie kann hier heruntergeladen werden.

Mangelnde Internetverbindung nervt sehr stark bei Geschäftsreisen

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