Diversity | | von Annette Mattgey

Männerbastion Facebook: Zuckerberg braucht mehr Frauen

Nachdem Google den Anfang gemacht hat, zieht jetzt auch Facebook nach und macht die Zusammensetzung seiner Belegschaft öffentlich. Die Zahlen dürften nicht überraschen: Der Großteil der Belegschaft von Facebook ist wie Firmengründer Mark Zuckerberg weiß und männlich. In den Führungspositionen wird diese Dominanz sogar noch stärker. Während im gesamten Unternehmen 31 Prozent Frauen beschäftigt sind, sind es im Management 23 Prozent. Vor allem in den technischen Jobs sind die Männer übermäßig stark vertreten, während das Verhältnis im restlichen Unternehmen fast ausgeglichen ist.


"Wie diese Zahlen zeigen, müssen wir mehr tun - viel mehr", erklärte die verantwortliche Managerin Maxine Williams, Global Head of Diversity, am Donnerstag in einem Blog-Post. "Vielfalt ist bei Facebook unerlässlich, um unsere Mission zu erfüllen", fuhr sie fort. "Wir entwickeln Produkte, um die Welt zu verbinden. Das bedeutet auch, dass wir ein Team brauchen, das viele verschiedene Gemeinschaften, Hintergründe und Kulturen widerspiegelt und versteht."

Mit den Zahlen ähnelt Facebook anderen Technologiekonzernen aus dem Silicon Valley wie Google oder Yahoo. Erst kürzlich stellte Google seine Initiativen vor, weibliche Mitarbeiter anzuziehen sowie ethnisch bunter zu werden. Das hat sich auch Facebook vorgenommen. Man werde mit Organisationen kooperieren, die die gemeinsamen Ziele teilen wie etwa das Anita Borg Institute und das National Center for Women & Information Technology. Die firmeninterne Facebook University widmet sich ebenso dem Thema wie verschiedene Mentorengruppen, unter anderem für Farbige, Anders Begabte, Frauen, Latinos, Veteranen und Homosexuelle.

Männerbastion Facebook: Zuckerberg braucht mehr Frauen

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht