Seit Juni 2016 sind Microsoft und Linkedin verbandelt.
Seit Juni 2016 sind Microsoft und Linkedin verbandelt. © Foto:Linkedin

Neue Funktion | | von Annette Mattgey

Linkedin bietet Jobsuche hinter dem Rücken des eigenen Chefs

Das Karriere-Netzwerk Linkedin hat sich eine neue Funktion einfallen lassen. Damit lässt sich Recruitern signalisieren, dass man auf Jobsuche ist und welche Position man anstrebt. Und das ohne dass es der eigene Chef mitbekommt. Bisher war das immer der Schwachpunkt bei offen zugänglichen Profilen in Job-Portalen wie Xing und Linkedin.

Das neue Feature, das Linkedin in seinem Blog ankündigt, wird zuerst in den USA, Kanada und Australien zur Verfügung stehen, demnächst aber weltweit verbreitet. Während der Beta-Phase haben mehr als eine Million Nutzer die neue Funktion getestet.

"Die große Herausforderung für Jobsuchende besteht darin, dass ihre Profile generell anzeigen, wo sie derzeit sind, aber nicht notwendigerweise wo sie hin wollen", sagt Eddie Vivas, Produktchef bei Linkedin und für die Talentsuche verantwortlich, gegenüber "Recode". Hier sieht er noch großes Potenzial. 

Zu sehen sind die freigeschalteten Informationen nur für einen kleinen Kreis: Personalverantwortliche und Vermittlungsagenturen, die für diese Premium-Leistung eine besondere Gebühr bezahlen. Sie liegt bei rund 9000 Dollar pro Jahr. 

Die Funktion "Open Candidates" lässt sich im Rahmen der "Einstellungen (Preferences)" auf der Linkedin-Jobs-Homepage bearbeiten. Dort muss man das Feature auf "On" schalten und danach einige Angaben zu den gewünschten Stellen machen. Diese Infos werden vor dem eigenen Personalchef sowie vor den verbundener Unternehmen verborgen - garantiert Linkedin.

Linkedin hat im Rahmen seiner "Talent Connect"-Konferenz zudem neue Karriere-Seiten vorgestellt sowie die Rubrik "Meet the Team", in der sich neue Kollegen bei potenziellen neuen Arbeitgebern kennenlernen lassen.

Wie sich die neue Funktion nutzen lässt, zeigt Linkedin in einem kleinen Video.

Hier die Anleitung:

Linkedin bietet Jobsuche hinter dem Rücken des eigenen Chefs

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