Bewerbung | | von Annette Mattgey

Kreative Jobsuche: Wie man sich selbst zum Amazon-Bestseller macht

Erfinderisch muss man heutzutage sein, um einen Job zu bekommen. Das dachte sich auch der französische Online-Kreative Philippe Dubost und hat eine eigene Seite gebastelt, in der er sich wie einen Amazon-Bestseller verkauft. Die Ähnlichkeit ist wirklich verblüffend: Sein Porträt steht dort, wo sonst das Buchcover zu sehen ist, es gibt Sterne-Bewertungen, einen Warenkorb und eine Wunschliste. Er beschreibt sich und seine Berufserfahrungen mit wenigen Worten und lässt auch technische Details (seine beste Marathon-Zeit) nicht aus. Als Referenzen sind einige seiner Projektauftraggeber mit lobenden Bemerkungen zitiert. So hat er das Immobilienbewertungs-Portal Appartinfo ins Leben gerufen, auf dem die Nutzer Bewertungen und Kommentare zu Städten und ihren bevorzugten Wohn- und Ausgeh-Gegenden abgeben können. Ein Klick auf den Warenkorb oder die Wunschliste öffnet ein Kontaktformular. Wer am Ende der Seite mehr über den Werdegang Dubosts erfahren will, wird auf sein LinkedIn-Profil geleitet. Mehr über ihn findet sich auch auf seiner regulären Website. Wie die Jobsuche vorangeht, berichtet Dubost auf seinem Twitter-Kanal.

Bewerber mit außergewöhnlicher Initiative schaffen es regelmäßig, über ihren eigenen Wirkungskreis hinaus Gehör zu finden. So mochte erst kürzlich @punktefrau Christine Heller von sich reden, die ein eigenes Video mit Vorstellungen zu ihrem künftigen Tätigkeitsfeld ins Netz stellte.

Kreative Jobsuche: Wie man sich selbst zum Amazon-Bestseller macht

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