Girs' Day | | von Franziska Mozart

IT-Spezialistinnen fehlen

Am 27. März, dem diesjährigen Gilrs' Day sollen junge Mädchen ihre Berührungsängste mit Berufen verlieren, die mit Technik und Naturwissenschaften, Forschung und Wissenschaft, Informatik und Handwerk zu tun haben. Der Branchenverband Bitkom nimmt diesen Tag zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass auch in Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation noch immer zu wenige IT-Spezialistinnen arbeiten. Auf sechs männliche IT-Spezialisten komme derzeit nur eine Frau mit entsprechender Expertise. Der Frauenanteil betrage nur rund 14 Prozent.

Der Verband versucht, den Mädchen die IT-Branche mit guten Karriere-Chancen schmackhaft. "Die Berufsaussichten in der schnell wachsenden IT-Branche sind nicht zuletzt wegen des Fachkräftemangels hervorragend", sagt Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. Er versucht auch gleich, das Vorurteil auszuräumen, dass es in der Informatik vor allem darum gehe, Programmiersprachen zu lernen. "Es geht ebenso um das Design von Benutzeroberflächen, das Entwickeln umfassender mobiler Lösungen und um die Beratung professioneller IT-Anwender. Kommunikation, Kreativität und der Kontakt mit Menschen gewinnen in der IT immer mehr an Bedeutung."

Der Anteil von jungen Frauen unter den Auszubildenden in IT-Berufen ist noch deutlich verbesserungswürdig. Zuletzt lag er bei acht Prozent. An den Hochschulen ist die Situation etwas besser, unter den Erstsemestern im Informatik-Studium sind inzwischen 23 Prozent Frauen. Trotzdem ist noch einiges zu tun, laut Bitkom gibt es in Deutschland aktuell rund 39.000 offene und schwer zu besetzende Stellen für IT-Experten.

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