Holz statt Beton: Warum Microsoft den Wald für sich entdeckt
© Foto:Microsoft

Neue Gebäude | | von Annette Mattgey

Holz statt Beton: Warum Microsoft den Wald für sich entdeckt

Auf dem Firmengelände von Microsoft stehen drei Baumhäuser, in die sich Mitarbeiter zum Arbeiten und für Besprechungen zurückziehen können. Befragungen hätten ergeben, dass sie sich wünschen, öfter mal im Freien zu arbeiten. Bret Boulter ist für die neuen Gebäude verantwortlich und holte sich prominente Hilfe, den TV-Moderator Pete Nelson, den seine Show "Treehouse Masters" bekannt gemacht hat.

Bei dem Projekt geht es nicht nur um das Wohlbefinden und die angenehme Atmosphäre, sondern dahinter steckt eine wissenschaftliche Begründung. Die Natur stimuliere das Belohnungszentrum im Gehirn. "Es reduziert das Stressempfinden, das bedeutet einen geringeren Cortisol-Spiegel, verminderten Herzschlag, niedrigeren Blutdruck und positive Auswirlungen auf das Immunsystem", sagt Ärztin und Buchautorin Eva M. Selhub im Microsoft-Blog. 

Die Mitarbeiter, die bereits dort waren, sind von den Locations ebenfalls angetan: "Das erste ist, dass alle still sind, sobald sie den Raum betreten. Jeder hört auf zu reden und ist einfach nur da", sagt Boulter. Es verändere die Art zu arbeiten und seine Arbeit wahrzunehmen.  

So sehen die Microsoft-Häuser aus:

Mehr zu den Hintergründen lässt sich im Microsoft-Blog nachlesen.

Holz statt Beton: Warum Microsoft den Wald für sich entdeckt

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!